Cinnamon Spice Love - Maple Falls, Band 1 (Ungekürzt)
Kritik
Kaum hat man die ersten Seiten von Cinnamon Spice Love aufgeschlagen, fühlt man sich direkt in den warmen Farben eines perfekten Herbsttages wieder – genau diese gemütliche Stimmung zieht sich durch die ganze Geschichte. Madison kehrt nach langer Zeit zurück in ihre Heimat Maple Falls, um das Cinnamon Spice Inn der Familie zu unterstützen. Und natürlich kreuzt dann auch noch Zach, ihr alter Jugendfreund und heimliche Liebe, ihren Weg – mit genau dem richtigen Mix aus Vertrautheit und Spannung, der sofort das Herz schneller schlagen lässt.
Harper Graham gelingt es, die kleinen Alltagsszenen so lebendig und charmant zu erzählen, dass man fast glaubt, selbst durch die bunten Blätter zu schlendern oder den Duft von Zimtschnecken in der Nase zu haben. Madison und Zach sind authentische Charaktere mit Ecken und Kanten, die man einfach gernhaben muss. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin die Second-Chance-Romance ohne Kitsch inszeniert – die Gefühle wirken echt und nachvollziehbar, nicht übertrieben oder billig. Der Schreibstil fließt locker, die Dialoge sind frisch und oft zum Schmunzeln.
Klar, das Setting in der Kleinstadt ist nicht der originellste Ort für eine romantische Geschichte, und manchmal hätte man sich vielleicht ein bisschen mehr Überraschung gewünscht. Aber das macht das Buch durch seine Herzlichkeit und Wärme locker wett. Für alle, die Lust auf eine süße, entspannte Liebesgeschichte mit herbstlichem Flair haben, ist das genau das richtige Buch.
Kurz gesagt: Wer auf Pumpkin-Spice-Atmosphäre, sympathische Figuren und ein bisschen Herzklopfen steht, findet mit Cinnamon Spice Love einen wunderbaren Einstieg in die Reihe. Ich vergebe 4 von 5 Sternen – kuschelige Lektüre mit Wohlfühlfaktor, die Lust auf mehr macht!