Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde
Key Facts
Kritik
Beim ersten Kapitel war ich sofort mitten im Sommer: warmer Wind, Meeresgeruch und die Ahnung, dass hinter der glitzernden Fassade der Côte d’Azur etwas Unheimliches lauert. Pierre Martin schafft es wieder, dieses sonnige Urlaubsfeeling mit einer unterschwelligen Bedrohung zu paaren — das hat mich beim Lesen richtig gepackt.
Worum es geht, in Kürze: Isabelle Bonnet, unsere gewohnt charmante Madame le Commissaire, wird von einer psychiatrischen Klinik alarmiert: Ihre beste Freundin Clodine wurde nackt und verwirrt am Strand von Pampelonne aufgefunden und leidet an Amnesie. Erste Erinnerungsfetzen führen zu einer Strandparty — und zu einem auffälligen Armband, das eine Verbindung zu einem anderen Fall zu haben scheint, bei dem eine junge Frau tot aufgefunden wurde. Mehr verrate ich nicht, nur so viel: Die Ermittlungen führen durch malerische Orte der Provence und behalten doch jederzeit die Spannung.
Isabelle ist wieder das Herzstück der Geschichte: klug, empathisch und mit einem trockenen Humor, der die Serie so sympathisch macht. Unterstützt wird sie von bekannten Figuren wie Apollinaire, die dem Team Farbe und Verlässlichkeit geben. Martin schreibt leicht und flüssig, mit vielen sinnlichen Details zur Landschaft und kurzen, treibenden Kapiteln — perfekt für Strandtasche oder Bahnlektüre. Besonders gefallen hat mir, wie atmosphärisch die Schauplätze eingefangen sind; ich habe beim Lesen regelrecht Fernweh bekommen und gleichzeitig mit den Figuren mitgezittert.
Spontaner Gedanke beim Lesen: Man liest nicht nur einen Krimi, man macht auch eine kleine Provence-Reise. Die Mischung aus Humor, Lokalkolorit und eher bodenständiger Ermittlungsarbeit funktioniert einfach. Kleine Einstreuer von Alltagsleben und Freundschaft machen Isabelle nahbar — das ist weniger glatt als glattpoliert, dafür ehrlich.
Krit
Klappentext
»Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde« ist der 12. Provence-Krimi um die sympathische Kommissarin Isabelle Bonnet von Bestseller-Autor Pierre Martin.
Isabelle Bonnet ist geschockt, als sie von einer psychiatrischen Klinik kontaktiert wird: Dort behandelt man eine Patientin mit Amnesie. Die Frau ist ihre beste Freundin, Clodine. Sie wurde vor einigen Tagen früh morgens am Strand von Pampelonne aufgegriffen, splitterfasernackt und völlig verwirrt. Als erste Erinnerungen zurückkehren, erzählt Clodine von einer Party am Strand. Waren K.-o.-Tropfen im Spiel?
Madame le Commissaire bemerkt ein auffälliges Armband, das sie noch nie an Claudine gesehen hat – die ebenfalls nicht weiß, woher sie es hat. Als Apollinaire auf einen ähnlichen Fall stößt, bei dem das Opfer das gleiche Armband trug, wird der Fall brisant. Denn diese junge Frau ist tot …
Die perfekte Urlaubslektüre für alle Frankreich-Fans
Ihre Ermittlungen führen Isabelle Bonnet an pittoreske Schauplätze, die die Provence von ihren schönsten Seiten zeigen – von malerischen Stränden bis zu blühenden Lavendelfeldern. Mit seinen Urlaubskrimis bietet Pierre Martin die perfekte Mischung aus spannenden Fällen, sympathischen Figuren, traumhaftem Urlaubsflair und einer Prise Witz.
Die Wohlfühlkrimis um Madame le Commissaire Isabelle Bonnet sind in folgender Reihenfolge erschienen:
1. Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer
2. Madame le Commissaire und die späte Rache
3. Madame le Commissaire und der Tod des Polizeichefs
4. Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
5. Madame le Commissaire und die tote Nonne
6. Madame le Commissaire und der tote Liebhaber
7. Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis
8. Madame le Commissaire und die panische Diva
9. Madame le Commissaire und die Villa der Frauen
10. Madame le Commissaire und die Mauer des Schweigens
11. Madame le Commissaire und das geheime Dossier
12. Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde
Noch mehr spannende Urlaubslektüre aus Südfrankreich liefert Bestseller-Autor Pierre Martin mit seiner Krimi-Reihe »Monsieur le Comte«.