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Autor:
Erschienen:
2014-03-10
Preis:
9,99 € (EUR)
Apple Store Rating:
4.50/5 (976 Bewertungen)
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Das Café am Rande der Welt

Kritik

Manchmal braucht es eben genau so ein Buch – kurz, knapp und trotzdem erstaunlich berührend – um mitten im Alltagschaos kurz innezuhalten und sich die wirklich wichtigen Fragen zu stellen. John Streleckys „Das Café am Rande der Welt“ trifft genau diesen Nerv, wenn auch ein bisschen zahm und mit einer Prise Binsenweisheit.

Die Geschichte ist schnell erzählt: John, ein Werbemanager mit viel zu vollem Terminkalender, verirrt sich auf der Suche nach einem Umweg in einem abgelegenen Café, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. Doch die ungewöhnlichen Fragen auf der Speisekarte – Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben? – bringen John ins Grübeln und lassen ihn mit den Menschen im Café seine eigene Sinnsuche starten. Besonders die Begegnung mit der Kellnerin Casey, dem Koch und einer grünen Meeresschildkröte verleiht der Geschichte eine verspielte Leichtigkeit und einen Hauch von Tiefgang, ohne je schwerfällig zu werden.

Der Stil ist angenehm locker und einfach – perfekt zum schnellen Lesen zwischendurch oder für alle, die bei philosophischen Themen nicht direkt abschalten wollen. Strelecky schafft es, eine warme Atmosphäre zu erzeugen, ohne sich in komplexen Theorien zu verlieren. Klar, manche Passagen sind etwas zu simpel oder wirken fast ein bisschen zu sehr wie ein Lebensratgeber für Einsteiger. Und ja, John als Protagonist könnte man manchmal gerne energischer durchs Buch schütteln, damit er die Botschaften schneller versteht. Aber genau das macht ihn auch menschlich und nahbar.

Wer sich auf eine tiefgehende, literarisch herausfordernde Reise einlassen möchte, wird hier vermutlich enttäuscht sein. Das Buch kratzt eher an der Oberfläche großer Lebensfragen und liefert Anstöße statt Antworten. Für alle, die manchmal mal einen liebevollen Impuls brauchen, um ihr Leben zu reflektieren, ist „Das Café am Rande der Welt“ aber genau richtig – insbesondere, wenn man kein großes Brimborium erwartet, sondern lieber eine kurze, inspirierende Geschichte mit Wohlfühlfaktor liest.

Fazit: Ein sympathisches, leicht verdauliches Buch, das einfache Fragen so stellt, dass man sie fast nicht mehr loswird. Ohne großen Tiefgang, dafür mit einem charmanten Schubs zum Nachdenken. Von mir gibt’s solide 3 von 5 Sternen – es ist nett, regt an, aber berührt nicht jeden tief. Wer auf der Suche nach einer lockeren Sinnsuche ist, kann hier zugreifen.

Klappentext

Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen: »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.

Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. Ein ebenso lebendig geschriebenes, humorvolles wie anrührendes Buch.

FAQ

Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen: »Warum bist du hier?…

Ein sympathisches, leicht verdauliches Buch, das einfache Fragen so stellt, dass man sie fast nicht mehr loswird. Ohne großen Tiefgang, dafür mit einem charmanten Schubs zum Nachdenken. Von mir gibt’s solide 3 von 5 Sternen – es ist nett, regt an, aber berührt nicht jeden tief. Wer auf der Suche nach einer lockeren Sinnsuche ist, kann hier zugreifen.

Ein paar passende Treffer aus unseren Empfehlungen: Be Your Own Star, Prophezeiungen, The Ever Queen - Die Versuchung des Meeres, 22 Bahnen.

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Appler1.0
⭐ 5/5 · 04.05.2026
Blickverändernd auf den Sinn deiner Existenz
Mit dieser Lektüre erlebte ich einen wunderschönen Tauchgang zurück zu mir selbst und über den Grund für meine Existenz. In dieser Lektüre handelt es von dem Autor selbst namens John, der auf dem Weg vom Highway abgefahren ist, um den großen Stau zu umgehen, sich dort aber verfährt. Dabei begegnet er ein „Café am Rande der Welt“, wo er von einer netten Kellnerin Casey empfangen wird, die seine Bestellung aufnimmt und John bei den o. g. Fragen hilft und berät. Mike, der Koch, erzählt eine fesselnde Geschichte über einen Fischer, die die Frage beleuchtet, was passiert, wenn man seiner Leidenschaft nachgeht. Und einer guten Freundin Anne. Mit den zentralen Fragen: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben? John denkt über die Erfüllung des Lebens nach ohne sie dabei konkret zu beantworten. Was soll „Warum bist du hier?“ bedeuten? Wie finde ich heraus, was mich im Leben erfüllt? Was ist, wenn ich aber nicht gut genug darin bin, hat dies dann noch einen Sinn? Dieses Buch ist bewusst so gestaltet, dass du beim Lesen deine eigenen Gedanken und Überzeugungen hinterfragen kannst.
wife diana
⭐ 1/5 · 25.08.2024
Café am Ende der Welt
Es ist vorbei ehe es überhaupt losgeht, keine wirklichen Einblicke, flach und aufgebauscht, enttäuschend!
Applenaptiker
⭐ 1/5 · 09.08.2024
Für den Hype eine Entäuschung
Das Buch ist ja in aller Munde. Die Inhalte kratzen so oberflächlich an den Themen, dass es das Geld nicht wer ist.
Eysman
⭐ 5/5 · 03.08.2024
Super Buch über die Reise zum eigenen Selbst
Was ist meine Mission? Was zählt wirklich im Leben? Warum bin ich hier? Wer Antworten auf die wesentlichen Fragen im Leben sucht, wird hier inspiriert die Antworten zu finden.
Wüüüiii
⭐ 1/5 · 21.03.2024
Pretending to be deep
That was horribly flat
Glasi.
⭐ 3/5 · 24.10.2023
Ich erhoffte mehr….
Gutes Buch in einiger Maßen leichter Sprache. Es hat mich nicht richtig berührt, vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. In wie weit ich die Fortsetzung lesen werde, kann ich heute noch nicht sagen

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