The Steps
Kritik
Wenn du glaubst, du kennst Sylvester Stallone nur als Rocky, dann öffnen sich mit „The Steps“ ganz neue Türen. Dieses Buch ist kein klassischer Hollywood-Lift, der dich nur auf den Gipfel seines Ruhms katapultiert, sondern ein ehrlicher, roher Blick hinter die Kulissen eines Mannes, dessen Leben selbst ein echter Schlagabtausch war.
Stallone führt dich mitten hinein in seine Welt – von den schwierigen Anfängen, einer schwierigen Kindheit und schmerzvollen Momenten bis hin zum steinigen Weg nach New York und schließlich dem Durchbruch mit „Rocky“. Dabei erzählt er nicht nur Anekdoten, sondern spürt den wahren Treibern seines Erfolgs nach: Beharrlichkeit, Kreativität, ungebrochenem Willen. Er zeigt, wie aus Rückschlägen Treppenstufen werden können, die einen weiterbringen.
Die Hauptfigur ist niemand anderes als Stallone selbst, und er spricht so offen und ausdrucksstark, dass man sofort mitfühlt. Der Schreibstil ist ungewohnt persönlich, manchmal beinahe direkt ins Gesicht – ohne Schnörkel, aber mit spürbarer Wärme und Ehrlichkeit. Das macht das Buch zu mehr als einer bloßen Autobiografie, es fühlt sich fast an wie ein Gespräch mit einem alten Freund, der einem einfach mal die Wahrheit sagt.
Klar, manchmal hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefgang bei bestimmten Abschnitten gewünscht, manche Details bleiben eher skizzenhaft. Und ein paar Hollywood-typische Einschübe waren mir zu pathetisch. Aber wer Stallones Kampfgeist erleben will, bekommt hier eine handfeste Dosis Inspiration, die er so leicht nicht vergisst.
Ob du als Kreativling, Träumer oder einfach nur Fan einer guten Lebensgeschichte hereinschnuppern willst – „The Steps“ ist ein Buch, das dir zeigt, dass sich jede Hürde lohnt, wenn du nur bereit bist, dran zu bleiben. Ein ehrliches, deutlich ungeschminktes Portrait eines Mannes, der seine Träume langsam, Schritt für Schritt erkämpft hat. Für alle, die glauben, Kampf mache stark – genau das Richtige.
4 von 5 Sternen. Ein bewegendes, motivierendes Buch, das Lust macht, nicht aufzugeben.
Klappentext
Fünfzig Jahre ist es her, dass Sylvester Stallone als Rocky Balboa die Stufen des Philadelphia Art Museum hinaufgerannt ist. Seitdem sind er und diese Stufen zu Symbolen für Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit geworden und haben Millionen Menschen auf der ganzen Welt dazu inspiriert, ihre Träume zu verwirklichen. In "The Steps" erzählt Stallone jetzt davon, wie er seine eigenen Träume verfolgt hat. Er schildert seine Anfänge – seine schwierige Geburt, seine noch schwierigere Kindheit, Jahre des Kampfes in der Schule, in denen er sich unverstanden fühlte –, und er erklärt, was seine Geschichte, was ein erfolgreiches Leben im Kern ausmacht: Der Wille, Herausforderungen anzunehmen, sich ihnen zu stellen und sie letztendlich zu überwinden. Denn unser aller Weg wird davon bestimmt, wie weit wir bereit sind zu gehen, von jedem Schritt, der uns unserem Ziel näherbringt.
In einer Erzählung, die sich zwischen seiner Ankunft in New York City im Jahr 1969 und dem Triumph von "Rocky" bei den Academy Awards 1977 entspinnt, zeichnet Sly ein lebendiges und mitreißendes Bild von Kampf, Überleben und letztendlichem Erfolg. Er schreibt über seine frühen Tage wie seine späteren Jahre und über die Beharrlichkeit, Kreativität und Widerstandsfähigkeit, die nicht nur zur Entstehung von "Rocky" führten, sondern zu einer Karriere voller ikonischer Rollen. "The Steps" ist das Zeugnis eines außergewöhnlichen Lebens und eine tiefgründige Reflexion über die Bedeutung von Visionen, Willenskraft und harter Arbeit.
Ungekürzte Lesung mit Gordon Piedesack
8h 34min