Wenn dir das hier gefiel …
DIE ROOSEVELT-VERSCHWÖRUNG (Jack Reilly 2)
Key Facts
Kritik
Kaum hatte ich mit „DIE ROOSEVELT-VERSCHWÖRUNG“ angefangen, war ich sofort mitten drin in einer wilden Jagd voller Geheimnisse und uralter Legenden – genau das, was einen Thriller richtig spannend macht. Die Geschichte startet mit einem geheimnisvollen Brief von Theodore Roosevelt, der nicht nur Geschichts-Nerds begeistern wird, sondern auch Fans von packenden Abenteuerromanen. Zusammen mit dem jungen Lakota Chatan, seinem Ranger-Onkel und dem charismatischen Ex-Delta-Operator Jack Reilly stolpert man von einem Rätsel ins nächste – und glaubt mir, hier wird’s richtig knifflig.
Was mir besonders gut gefallen hat: Die Figuren sind allesamt authentisch und haben Ecken und Kanten, die sie lebendig und nahbar machen. Chatan repräsentiert das kulturelle Erbe seiner Vorfahren, ohne in Klischees zu verfallen, und Jack Reilly ist der perfekte Protagonist für so einen nervenaufreibenden Plot – tough, clever und trotzdem mit einem Herz, das durchscheint. Matt James’ Schreibstil ist flüssig, dynamisch und schafft es, Action und Atmosphäre gleichermaßen zu vermitteln. Da gibt’s keine langen Längen, jede Seite zieht einen weiter.
Natürlich hat das Ganze auch seine kleinen Schwächen: Manchmal wirken die Wendungen ein Stück zu konstruiert, und an manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tiefgang bei den Nebencharakteren gewünscht. Aber das schmälert den Lesespaß kaum, vor allem, wenn man nach einem spannenden, schnellen Abenteuer sucht.
Für alle, die Lust auf einen Mix aus historischer Mystik, moderner Action und kulturellem Hintergrund haben, ist „DIE ROOSEVELT-VERSCHWÖRUNG“ ein absoluter Treffer. Ein genialer zweiter Band, der Lust auf mehr macht und zeigt, dass Jack Reilly definitiv ein Typ zum Mitfiebern ist. Von mir gibt’s solide 4 von 5 Sternen – und eine klare Leseempfehlung für alle, die Spannung mit einem Hauch Geschichte lieben.