Morgen kommt die Weihnachtsfrau (Mamma Carlotta 21)
Kritik
Weihnachten auf Sylt – und plötzlich wird aus der beschaulichen Inselidylle ein spritziger Wettstreit zwischen Weihnachtsmännern und -frauen, bei dem Mamma Carlotta mittendrin statt nur dabei ist. Gisa Pauly bringt mit „Morgen kommt die Weihnachtsfrau“ nicht nur Glühweinduft und Schnee in die Gedanken, sondern auch einen charmanten Kriminalfall, der die festliche Stimmung ordentlich aufmischt.
Im Mittelpunkt steht Mamma Carlotta, die wie immer mit Herz und Schalk ihre Inselwelt aufmischt. Dieses Mal schlüpft sie in das Kostüm der Weihnachtsfrau und sorgt damit für herrlich lebendige und humorvolle Momente. Die Beteiligten sind liebevoll gezeichnet, und man spürt förmlich die Wärme und den Zusammenhalt der kleinen Gemeinschaft. Der Schreibe der Autorin begegnet man mit einem Schmunzeln – locker, direkt und ohne Schnickschnack, genau richtig für alle, die sich neben einer spannenden Geschichte auch nach entspannter Unterhaltung sehnen.
Ganz ehrlich: Manchmal hätte die Handlung ein bisschen mehr Tempo vertragen können, und einige Nebenfiguren bleiben etwas blass. Aber das wird durchaus wettgemacht durch die stimmige Atmosphäre und die sympathische Mamma Carlotta, die dazu einlädt, ihr auf Sylt über die Schulter zu schauen.
Für alle, die Lust auf einen entspannten Krimi mit weihnachtlichem Flair und einer Prise Humor haben, ist dieses Buch definitiv eine gute Wahl. Perfekt, um sich in der kalten Jahreszeit auf die Feiertage einzustimmen, ohne dass es zu kitschig oder zu ernst wird.
4 von 5 Sternen – eine charmante Mischung aus Weihnachtszauber und Krimispannung, die man sich gern gönnt.