Cover Septembermord (Ein Fall für Bridge und Ward 1)
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Autor:
Erschienen:
2026-07-31
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Septembermord (Ein Fall für Bridge und Ward 1)

Kritik

Schon beim ersten Kapitel zieht „Septembermord“ dich direkt in seinen morbiden Bann – ein stilles Dorf, dessen Idylle buchstäblich an den Nagel gehängt wird. Der grotesk inszenierte Mord am Wirt des „White Hart“ sorgt nicht nur für einen Schockmoment, sondern wirft auch den Schatten jahrzehntelanger Geheimnisse über Fleetcombe.

Detective Nicola Bridge, frisch zurück in der Heimat, und ihr Partner Harry Ward sind ein Duo, das sofort neugierig macht: sie kämpft mit inneren Dämonen und der Last ihrer Vergangenheit, er bringt jugendlichen Elan und einen unverstellten Blick mit. Chris Chibnall gelingt hier ein balanceakt zwischen knallharter Polizeiarbeit und psychologisch dicht gezeichneten Charakteren – keine einfachen Helden, sondern Menschen, die spürbar Fehler haben und trotzdem Sympathiepunkte sammeln.

Der Schreibstil ist klar, schnörkellos und manchmal so atmosphärisch dicht, dass man das neblige, feuchte Wetter fast auf der Haut spürt. Besonders stark fand ich, wie geschickt Chibnall die kleinen, scheinbar unbedeutenden Details einer Dorfgemeinschaft als Puzzlestücke einer großen Lüge nutzt. Da blieb ich mehrfach kurz stehen, um sacken zu lassen, wie viel hinter den Worten und Blicken steckt. Genau diese Vielschichtigkeit macht die Geschichte so lebendig und spannungsgeladen.

Natürlich gibt es ein paar kleine Stolpersteine: Manch eine Nebenfigur erscheint ein wenig blass, und der Fokus auf die Ermittler nimmt manchmal so viel Raum ein, dass man sich nach mehr Dorfleben sehnt. Aber das schmälert die Gesamtwirkung kaum – im Gegenteil, es zeigt, dass „Septembermord“ lieber auf Qualität statt Quantität setzt.

Wenn du Lust auf einen atmosphärischen Krimi hast, der mehr will als nur Taktik und Tatort, sondern auch mit psychologischem Tiefgang punktet, dann bist du hier goldrichtig. Wer schon Fans von „Broadchurch“ ist, dürfte sich sowieso heimisch fühlen – für alle anderen ist es ein spannender Einstieg in eine Serie, die das Dorfleben nicht nur idyllisch, sondern auch düster und gefährlich zeigt.

Fazit: Ein clever inszenierter Debüt-Krimi mit starken Protagonisten und einer Geschichte, die lange nachwirkt. Klare Empfehlung für alle, die Spannung und Herz gleichermaßen mögen.

Bewertung: 4 von 5 Sternen.

Klappentext

Manchmal braucht es ein ganzes Dorf, um zu töten Das stille Dörfchen Fleetcombe wird jäh aus seiner Idylle gerissen, als der Wirt des »White Hart« tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde mitten auf der Bundesstraße grotesk inszeniert: halbnackt an einen Stuhl gefesselt, ein Hirschgeweih auf dem Kopf. Für Detective Nicola Bridge, die gerade erst in ihre Heimat zurückgekehrt ist, wird der Fall zum Prüfstein. Gemeinsam mit dem jungen DC Harry Ward folgt sie den Spuren. Doch je mehr Fragen sie stellen, desto dichter wird der Nebel aus Lügen um sie herum. Die Dorfgemeinschaft schweigt, und bald müssen die Ermittler erkennen, dass in Fleetcombe jeder seine Geheimnisse hat – und dass zwischen all den Halbwahrheiten ein Mörder sitzt, der darauf vertraut, dass das Dorf ihn schützt. Der packende Krimi vom Macher von »Broadchurch« und »Seven Dials«: Chris Chibnall überzeugt mit seinem Romandebüt »Septembermord«!.Sprecher Günther Harder bringt mit seiner eindringlichen Stimme Licht ins Dunkle. »Vielschichtig, menschlich, spannend und voller Überraschungen – dieser Mann versteht es, Geschichten zu erzählen, soviel ist sicher.« LEE CHILD »Ein Meisterwerk des Krimigenres vom Schöpfer von Broadchurch – stimmungsvoll, fesselnd und überraschend. Ich habe nicht zu hoffen gewagt, dass es besser sein würde als Broadchurch, aber das ist es.« GILLIAN McALLISTER »Fans von› Broadchurch‹ werden Septembermord lieben! Mit seinem fesselnden Ermittlerduo und seiner spannungsgeladenen, gruseligen Atmosphäre kann ich Ihnen garantieren, dass Sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, wenn Sie einmal mit dem Lesen begonnen haben.« SHARI LAPENA »Ein rasantes Tempo, großartige Charaktere und ein ausgezeichnetes Gespür für den Schauplatz sorgen für einen fulminanten Start dieser Krimiserie.« THE GUARDIAN

FAQ

Manchmal braucht es ein ganzes Dorf, um zu töten Das stille Dörfchen Fleetcombe wird jäh aus seiner Idylle gerissen, als der Wirt des »White Hart« tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde mitten auf der Bundesstraße grotesk inszeniert: halbnackt an einen Stuhl gefesselt, ein Hirschgeweih auf dem Kopf.…

Ein clever inszenierter Debüt-Krimi mit starken Protagonisten und einer Geschichte, die lange nachwirkt. Klare Empfehlung für alle, die Spannung und Herz gleichermaßen mögen. Bewertung: 4 von 5 Sternen.

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