Die kleine Bucht in Kroatien (Romantic Escapes, Band 8)
Kritik
Sobald man in „Die kleine Bucht in Kroatien“ eintaucht, spürt man förmlich die warme Sonne auf der Haut und das sanfte Plätschern des Wassers – ein perfekter Ausbruch aus dem Alltagstrubel. Maddie tauscht das graue Birmingham gegen das glitzernde Mittelmeer ein und nimmt uns mit auf eine charmante Reise voller Sommerflair, ungeahnter Begegnungen und einer Prise Herzklopfen.
Die Story ist unkompliziert und liebevoll erzählt: Maddie, die spontan anheuert, um auf einer Yacht die Gäste zu umsorgen, trifft auf Nick, den geheimnisvollen Bruder ihrer Freundin. Ihre zickigen, aber auch echt menschlichen Momente geben der Geschichte eine angenehme Realitätsnähe, ohne die romantische Leichtigkeit zu verlieren. Julie Caplins Schreibstil fließt locker-leicht, mit einer Portion Witz und Wärme, die einen immer wieder lächeln lässt. Man merkt einfach, dass hier jemand Spaß daran hat, uns einen kleinen, sonnigen Zufluchtsort zu schaffen.
Natürlich ist die Handlung nicht die komplexeste und bleibt vorhersehbar, aber ehrlich gesagt, erwartet man in so einem sommerlichen Wohlfühlroman auch keine tiefgründigen Wendungen. Ein paar kurzfristige Längen schleichen sich ein, doch sie stören kaum das Gesamtbild. Hand aufs Herz: Wer auf leichte, romantische Urlaubslektüre steht, bei der man sich einfach treiben lassen kann, ist hier genau richtig.
Kurz gesagt: „Die kleine Bucht in Kroatien“ ist wie ein sonniger Nachmittag am Meer – entspannend, charmant und mit genau der richtigen Portion Herz. Perfekt für alle, die gern mit gut gelaunten Figuren eine kleine Auszeit nehmen möchten.
4 von 5 Sternen.