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Himmelsee – Wo der Wind von Liebe erzählt (Himmelsee 2)
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht es nur ein bisschen Urlaub am Himmelsee, um das Herz wieder zum Schlagen zu bringen – und genau das schafft Tanja Janz in ihrem zweiten Band um den kleinen Ort mit großer Wirkung. Hier geht es um Astrid, eine Buchhändlerin, die von der Männerwelt mehr als genug hat und sich lieber mit Büchern umgibt, als sich auf neue Beziehungen einzulassen. Doch dann kommt Thore Wilkens, ein Bestsellerautor mit eigener Schreibblockade, unerwartet in ihr Leben – und sorgt für ordentlich Wind und Wirbel.
Die Handlung ist charmant und gefühlvoll, ohne kitschig zu werden. Tanja Janz versteht es, mit leichten, aber treffenden Worten eine Atmosphäre zu schaffen, die einen sofort in den malerischen Himmelsee entführt. Astrid ist dabei so herrlich bodenständig und sympathisch, dass man sie am liebsten direkt in den Arm nehmen würde. Thore dagegen bringt genau die richtige Portion sensiblen Charme und Tiefgang mit – kein Klischee-Schönling, sondern jemand, bei dem man merkt, dass hinter der Fassade viel mehr steckt. Ihre gemeinsame Reise durch die heimischen Wälder, am Strand oder im Hafen fühlt sich so echt an, dass man fast den Duft des Meeres riechen kann.
Sprachlich fließt das Buch federleicht dahin; der Stil ist zugänglich, lebendig und manchmal sogar richtig witzig. Besonders gefällt mir, wie Tanja Janz kleine Alltagsmomente so lebendig beschreibt, dass sie mehr Gewicht bekommen als man erwarten würde. Allerdings zieht sich der Mittelteil ein kleines bisschen, und hier hätte ich mir noch mehr Tempo gewünscht – vor allem bei den inneren Konflikten der Figuren. Trotzdem bleibt man neugierig und mit einem warmen Gefühl zurück.
Kurzum: „Himmelsee – Wo der Wind von Liebe erzählt“ ist der perfekte Roman für alle, die auf der Suche nach einer Geschichte mit Herz, Humor und ein bisschen norddeutschem Flair sind. Wer keine Lust auf dramatische Explosionen hat, sondern eher auf das Gefühl, mit den Figuren eine Tasse Tee am Kamin zu teilen, ist hier genau richtig.
4 von 5 Sternen – weil die Emotionen stimmen, die Figuren lebendig sind und der kleine Himmelsee einfach ein wunderbarer Ort zum Verweilen ist.
Klappentext
Weil Astrid schon länger genug von der Männerwelt hat, konzentriert sie sich ganz auf ihre gemütliche Buchhandlung »Bücherhimmel«. Als sie ihre beliebte Vorlesestunde wegen Heiserkeit absagen muss, springt unerwartet ihr neuer bester Kunde ein. Es stellt sich heraus, dass Thore Wilkens selbst Bestseller verfasst hat und wunderbare Lesungen veranstalten kann. Um seine Schreibblockade zu lösen, zeigt Astrid ihm die schönsten Seiten Himmelsees. Und während sie mit ihm den Strand, den kleinen Hafen und die duftenden Wälder erkundet, erkennt sie erschrocken, dass er eine Mauer um ihr Herz eingerissen hat ...
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