Cover Die kalte Hand des Camping-Killers (Kriminalroman. Ungekürzt.)
In Apple Books öffnen Bei Amazon suchen
Deine Regale
Mit Login kannst du Bücher speichern (TBR, Favoriten, …) und bekommst Regal‑Alerts im Newsletter.
Einloggen

Metadaten
Autor:
Erschienen:
2026-08-03
apple

Die kalte Hand des Camping-Killers (Kriminalroman. Ungekürzt.)

Kritik

Schon die erste Begegnung mit „Die kalte Hand des Camping-Killers“ zieht einen sofort in diese kleine Welt zwischen Strand, Zelten und skurrilen Campern, die plötzlich mit einer Leiche im Sand konfrontiert werden. Bernd Stelter kombiniert hier auf wunderbar leichte Art Krimi und Humor, ohne dass die Spannung auf der Strecke bleibt. Zwei Teenager stolpern über eine Hand im Sand – und zack, mitten drin im Durcheinander um Identität, Motiv und jede Menge schräge Figuren.

Inspecteur Piet van Houvencamp und seine Assistentin sind dabei herrlich bodenständig und sympathisch – keine übertriebenen Helden, sondern einfach Menschen, die ihren Job machen, während im Hintergrund schräge Camper versuchen, selbst zu ermitteln und dabei einiges an Chaos stiften. Der Schreibstil ist locker, flüssig und ganz ohne den typischen Krimi-Klischee-Stampf, der zu oft die Luft rausnimmt. Man merkt, dass Stelter Spaß an der Sache gehabt hat und diesen auch an die Leser:innen weitergibt.

Was mir besonders gefallen hat: Die Mischung aus einem echten Kriminalfall und den skurrilen Alltagsmomenten rund ums Camping sorgt immer wieder für diese kleine Überraschung, die den Roman lebendig hält. Die Figuren sind wohl dosiert gezeichnet, nicht zu überladen, bleiben aber trotzdem im Kopf. Ein kleiner Kritikpunkt wäre, dass das Tempo an einigen Stellen gern mal etwas zäher wird – das wird aber schnell durch die sympathische Erzählweise ausgeglichen. Außerdem hätten manche Camper-Dialoge ein bisschen knackiger sein dürfen, um den Witz noch direkter zu transportieren.

Alles in allem ist „Die kalte Hand des Camping-Killers“ perfekt für alle, die einen Krimi suchen, der unterhält, ohne zu ernst zu sein – ein Buch, das man nicht weglegt, weil man wissen will, wie das Ganze endet, aber bei dem auch der Weg dorthin richtig Spaß macht.

Wer also Lust auf einen leichten, humorvollen Krimi mit einer Prise Strandfeeling und einer Handvoll liebenswert schräger Charaktere hat, kann hier bedenkenlos zugreifen.

4 von 5 Sternen.

Klappentext

Zwei Teenager knutschen am Strand, als sie die Hand eines Toten entdecken, die aus dem Sand herausragt. Die herbeigerufene Strandwacht informiert sogleich die Polizei in Middelburg. Inspecteur Piet van Houvencamp und seine Assistentin nehmen die Ermittlungen auf. Die Identität des Toten ist schnell geklärt, denn Ausweis und Handy stecken in der Hosentasche. Es ist ein belgischer Staatsbürger - und ein Immobilienmakler. Er hatte zuvor versucht, Campingplätze in der Gegend aufzukaufen, um stattdessen luxuriöse Chalets bauen zu lassen. Sein Tod ruft gleich die deutschen Camper und Hobbydetektive auf den Plan. Zu van Houvencamps Missfallen beginnen sie, auf eigene Faust zu ermitteln ...

FAQ

Zwei Teenager knutschen am Strand, als sie die Hand eines Toten entdecken, die aus dem Sand herausragt. Die herbeigerufene Strandwacht informiert sogleich die Polizei in Middelburg.…

Was mir besonders gefallen hat: Die Mischung aus einem echten Kriminalfall und den skurrilen Alltagsmomenten rund ums Camping sorgt immer wieder für diese kleine Überraschung, die den Roman lebendig hält. Die Figuren sind wohl dosiert gezeichnet, nicht zu überladen, bleiben aber trotzdem im Kopf.

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

Leserkommentare

Noch keine Bewertungen
Bewertung gibt’s nach Login – so bleibt die Sterne-Statistik sauber. 🙂
Gastkommentare werden kurz geprüft und dann freigeschaltet. Die KI‑Kritik zieht automatisch nach.
Sei die/der Erste. (Aber bitte ohne Spoiler.)

Deine Regale

Login, um Bücher zu sammeln
Speichere Bücher in Regalen (TBR, Favoriten …) und bekomme passende Empfehlungen.