Calendar Girl – Berührt (Calendar Girl Quartal 2)
Kritik
Manchmal trifft eine Geschichte genau den richtigen Nerv – und „Calendar Girl – Berührt“ macht das clever und mit ordentlich Tempo. Mia Saunders kämpft sich weiterhin durch sechs Monate voller großer Gefühle, verlockender Abenteuer und der ehrgeizigen Mission, genug Geld für ihren Vater zu sammeln. Im Mittelpunkt stehen Männer, die alles andere sind als langweilig: Ein knallharter Baseball-Star, der keine Spielchen spielt, ein charismatischer Samoaner, dessen Leidenschaft ansteckt, und ein Job in Washington, der nicht nur aufregend, sondern auch gefährlich wird.
Mia als Protagonistin bleibt authentisch und überrascht immer wieder mit ihrer Mischung aus Zielstrebigkeit und emotionaler Verletzlichkeit. Die Autorin schafft es, mit einem leichten, flüssigen Schreibstil den Leserinnen und Lesern das Gefühl zu geben, direkt neben Mia zu stehen – mal mit Herzklopfen, mal mit einem wissenden Schmunzeln. Besonders gefallen hat mir, wie das Buch trotz seines Prickel-Faktors auch Tiefgang bekommt und nicht nur oberflächliche Schmachtmomente liefert.
Natürlich wirkt die Story hier und da ein bisschen vorhersehbar, und man wünscht sich manchmal noch etwas mehr Ecken und Kanten. Aber genau das gehört für Fans des Genres dazu und macht die Reihe charmant und unterhaltsam – ohne zu überfordern. Wer also Lust hat auf eine lockere Mischung aus Romantik, erotischen Szenen und einer starken Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt, liegt hier goldrichtig.
Kurz gesagt: „Calendar Girl – Berührt“ ist perfekt für alle, die eine leichte, sexy Lektüre mit ein bisschen Nervenkitzel schätzen – ideal für den nächsten entspannten Lesetag. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.