Cover Der Kommissar und der Mord von Valognes - Philippe Lagarde ermittelt - Kommissar Philippe Lagarde, Band 15 (Ungekürzt)
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Erschienen:
2026-02-11
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Der Kommissar und der Mord von Valognes - Philippe Lagarde ermittelt - Kommissar Philippe Lagarde, Band 15 (Ungekürzt)

Kritik

# „Der Kommissar und der Mord von Valognes“ – ein solides Krimi-Vergnügen mit Herz und Verstand

Kaum hat man sich auf die angenehme Stimme von Maria Dries eingelassen, fühlt man sich schnell wieder mittendrin in der Welt von Commissaire Philippe Lagarde. Dieses Mal führt uns der 15. Band der Reihe in die windgepeitschte Bretagne, wo dunkle Geheimnisse lauern – ein klassischer Stoff, der Lust auf mehr macht.

Die Handlung: Eine Nonne stürzt vor zwei Jahrzehnten vom Leuchtturm auf der Île-de-Sein – mysteriös und bis heute ungeklärt. Jahre später taucht der Freitod eines Pfarrers auf, der sich bald als geschickt inszenierter Mord entpuppt. Philippe Lagarde, frisch verheiratet und noch immer mit seinem typischen Scharfsinn ausgestattet, nimmt die Ermittlungen auf. Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte verknüpft geschickt Vergangenheit und Gegenwart, ohne dass es sich gezwungen anfühlt. Die Figuren sind lebhaft gezeichnet, vor allem Lagarde selbst, der mit seiner Mischung aus Besonnenheit und charmantem Sarkasmus punktet. Man spürt, wie sehr ihm dieser Fall unter die Haut geht – und als Leser:in fühlt man sich mittendrin.

Maria Dries‘ Schreibstil ist angenehm flüssig, mit genau der richtigen Portion Detail, die nicht langweilt, sondern neugierig macht. Die Erzählung schreitet zügig voran, ohne gehetzt zu wirken. Ein kleiner Kritikpunkt: Wer neu in der Serie ist, könnte manchmal ein paar Zusammenhänge oder Hintergrundinfos vermissen, aber das stört den Lesefluss kaum.

Kurz gesagt: Wer auf französisch bedingte Krimis mit Tiefgang und sympathischen Ermittlern steht, wird mit diesem Buch seinen Spaß haben. Ein rundum unterhaltsamer Fall, der genau die richtige Mischung aus Spannung und Einfühlsamkeit bietet.

Bewertung: 4 von 5 Sternen – solides Krimi-Handwerk mit Herz und ein bisschen französischem Flair. Perfekt für gemütliche Lesestunden.

Klappentext

Monsieur le Commissaire ermittelt wieder! In einer Vollmondnacht stürzt eine Nonne vom Leuchtturm Goulenez auf der Île-de-Sein. Zweiundzwanzig Jahre später und fast vierhundertfünfzig Kilometer entfernt macht Commissaire Philippe Lagarde sich Sorgen: Abbé Jean-Marie ist nicht wie verabredet zum Dîner erschienen. Als er den Geistlichen zu Hause aufsucht, findet Lagarde den Mann erhängt. Schnell stellt sich heraus, dass der Freitod nur inszeniert war. Wer wollte dem Pfarrer Böses? Als sich der Kommissar an die Fersen des Mörders heftet, plant dieser bereits die nächste Tat. Zwei tote Geistliche und ein frisch verheirateter Kommissar, dem ein Mörder keine Ruhe lässt

FAQ

Monsieur le Commissaire ermittelt wieder! In einer Vollmondnacht stürzt eine Nonne vom Leuchtturm Goulenez auf der Île-de-Sein.…

Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte verknüpft geschickt Vergangenheit und Gegenwart, ohne dass es sich gezwungen anfühlt. Die Figuren sind lebhaft gezeichnet, vor allem Lagarde selbst, der mit seiner Mischung aus Besonnenheit und charmantem Sarkasmus punktet.

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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