Cover Die Känguru-Chroniken (Die Känguru-Werke 1)
In Apple Books öffnen Bei Amazon suchen
Deine Regale
Mit Login kannst du Bücher speichern (TBR, Favoriten, …) und bekommst Regal‑Alerts im Newsletter.
Einloggen
Preisentwicklung
Tiefster Preis
Durchschnitt
Höchster Preis
Aktuell
Hinweis: Preis wird regelmäßig aus Apple Books übernommen.

Metadaten
Autor:
Erschienen:
2012-07-13
apple

Die Känguru-Chroniken (Die Känguru-Werke 1)

Kritik

„Ein Känguru zieht bei mir ein“, so könnte man den Einstieg in Marc-Uwe Klings Kultbuch wohl am besten zusammenfassen – und was für ein Einzug das ist! Von der ersten Seite an spürt man den individuellen Charme dieses ungewöhnlichen WG-Lebens, das mit einem gehörigen Schuss politischem Wahnsinn, Gesellschaftskritik und jede Menge Witz daherkommt. Wer sich schon mal gefragt hat, wie es wäre, wenn ein linksradikaler Beutelträger deinen Alltag auf den Kopf stellt, ist hier goldrichtig.

Die Handlung lässt sich schnell zusammenfassen: Marc-Uwe, ein scheinbar normaler Berliner Kleinkünstler, teilt seine Wohnung mit einem Känguru – das allerdings ziemlich eigen, schnapspralinenabhängig und überzeugter Kommunist ist. Gemeinsam liefern die beiden Wortgefechte der Extraklasse ab, diskutieren philosophische Großthemen auf locker-flockige Weise und präsentieren wahnwitzige Abenteuer. Dabei fließen absurde Fragen und popkulturelle Anspielungen munter durcheinander – und man kann sich fast vorstellen, wie diese Gespräche bei einem Bier entstehen.

Was besonders auffällt: Der Schreibstil ist so locker und authentisch, dass man das Gefühl hat, direkt neben Marc-Uwe und seinem pelzigen Mitbewohner zu sitzen. Es ist lustig, manchmal sarkastisch, gelegentlich tiefgründig – ohne je zu belehren. Die Charaktere sind für mich das Herzstück: Das Känguru überzeugt als anarchistischer Revoluzzer wider Willen, während Marc-Uwe oft die Stimme der Vernunft übernimmt, aber niemals langweilig wird. Zusammen erzeugen sie eine Dynamik, die ständig für Schmunzler und gelegentlich ein lautes Auflachen sorgt.

Kritik? Nun ja, der Stil ist sehr dialoglastig und Episoden-orientiert – wer eine straffe Handlung mit klarer Dramaturgie erwartet, könnte sich etwas verlieren. Und ein paar der politischen Anspielungen setzen Grundwissen voraus, das nicht jede:r mitbringt. Aber hey, das sind eher subjektive Kleinigkeiten, die dem Gesamtspaß keinen Abbruch tun.

Fazit: „Die Känguru-Chroniken“ sind ein echtes Juwel für alle, die humorvolle Gesellschaftskritik, schlagfertige Dialoge und ein bisschen anarchistischen Wahnsinn mögen. Ein Buch, das man am besten in kleinen Häppchen liest, um die feinen Pointen voll auszukosten. Ob du nun Känguru-Fan wirst oder nicht – Spaß und Hirnakrobatik sind hier garantiert.

Bewertung: ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

Klappentext

Marc-Uwe Kling lebt mit einem Känguru zusammen. Das Känguru ist Kommunist und steht total auf Nirvana. Die Känguru-Chroniken berichten von den Abenteuern und Wortgefechten des Duos. Und so bekommen wir endlich Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit: War das Känguru wirklich beim Vietcong? Und wieso ist es schnapspralinensüchtig? Könnte man die Essenz des Hegelschen Gesamtwerkes in eine SMS packen? Und wer ist besser: Bud Spencer oder Terence Hill? Für Die Känguru-Chroniken erhielt Marc-Uwe Kling den Deutschen Hörbuchpreis 2013.

FAQ

Marc-Uwe Kling lebt mit einem Känguru zusammen. Das Känguru ist Kommunist und steht total auf Nirvana.…

„Die Känguru-Chroniken“ sind ein echtes Juwel für alle, die humorvolle Gesellschaftskritik, schlagfertige Dialoge und ein bisschen anarchistischen Wahnsinn mögen. Ein Buch, das man am besten in kleinen Häppchen liest, um die feinen Pointen voll auszukosten. Ob du nun Känguru-Fan wirst oder nicht – Spaß und Hirnakrobatik sind hier garantiert.

Leserkommentare

Noch keine Bewertungen
Bewertung gibt’s nach Login – so bleibt die Sterne-Statistik sauber. 🙂
Gastkommentare werden kurz geprüft und dann freigeschaltet. Die Kritik zieht automatisch nach.
Sei die/der Erste. (Aber bitte ohne Spoiler.)