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Autor:
Erschienen:
2024-08-28
Preis:
9,99 € (EUR)
Apple Store Rating:
4.50/5 (30 Bewertungen)
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Stalker – Er will dein Leben.

Kritik

Manchmal gibt es Bücher, bei denen man sich von der ersten Seite an gefangen fühlt – „Stalker – Er will dein Leben.“ von Arno Strobel gehört definitiv dazu. Schon der Gedanke, dass jemand nicht nur dein Leben, sondern deinen kompletten Schutzraum infiltriert, macht richtig unruhig. Eric Sanders steht kurz vor seinem großen Durchbruch als Schauspieler, alles läuft super – bis da plötzlich ein unheimlicher Stalker auftaucht und seine Welt auf den Kopf stellt. Ohne großes Tamtam nimmt die Bedrohung immer mehr Formen an, zuerst digital, dann ganz real. Das hat mich direkt mitgerissen, weil Strobel den Alltag und die Unsicherheit so nahbar miteinander verbindet.

Eric als Hauptfigur ist kein cooler Detektiv-Superheld, sondern ein Typ, der sich echt und verletzlich zeigt. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen, gerade wenn er langsam begreift, dass es nicht nur um ihn, sondern auch um seine Liebsten geht. Der Schreibstil ist flott und klar, genau richtig für einen Psychothriller, der keine Sekunde Luft zum Durchatmen lässt. Ich habe Strobel schon wegen seiner knackigen Spannungsgeneratoren geschätzt, und hier macht er das wieder super – er jongliert geschickt mit Erinnerungen und Andeutungen, sodass man ständig miträtseln will.

Klar, manchmal hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Wendungen ein bisschen unerwarteter kommen oder dass einige Figuren mehr Tiefgang bekommen. Hier und da wirkt’s ein bisschen zu geradlinig, aber das schmälert kaum den Lesespaß. Es ist eben kein Highbrow-Literaturwerk, sondern ein spannungsgeladener Nervenkitzel, den man prima an einem Wochenende wegschmökern kann.

Kurz gesagt: Wer auf Thriller mit ordentlich Psychospannung, einer Prise Identitätskrise und einer gehörigen Portion „Was zur Hölle passiert hier eigentlich?“ steht, liegt mit „Stalker – Er will dein Leben.“ goldrichtig. Ein packendes Buch, das einen nicht mehr loslässt – 4,5 von 5 Sternen.

Klappentext

Dein großer Durchbruch als Schauspieler steht kurz bevor. Alles läuft perfekt. Bis er sich in dein Leben drängt. Und nur eines will: es zerstören …

Der neue Psycho-Thriller von Nr.1-Bestseller-Autor Arno Strobel

Eric Sanders spürt, dass diese Rolle seine große Chance ist. Und er soll recht behalten: Die Resonanz auf seine schauspielerische Leistung im Münchner Tatort ist rundum positiv, seine Bekanntheit wächst, seine Followerzahlen auf Social Media steigen. 

Bis plötzlich jemand anfängt, sich für ihn auszugeben. Seine Identität zu übernehmen, sich in sein Leben zu drängen. Zunächst digital, dann in Person. 

Eric fühlt sich massiv bedroht, kann es sich nicht erklären.

Bis die Nachricht bei ihm eintrifft: Gestehe den Mord, oder alle, die du liebst, werden sterben. Und Erinnerungsfetzen auftauchen. 

Was hat er getan? Damals, als er gerade einmal elf Jahre alt war.

»Strobel ist ein Meister der Spannung« Konstanze Führlbeck, WAZ

FAQ

Dein großer Durchbruch als Schauspieler steht kurz bevor. Alles läuft perfekt.…

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übernommen & regelmäßig aktualisiert
Nadine579
⭐ 3/5 · 04.11.2024
Zu wenig Spannung
Eric Sanders gelingt endlich der Durchbruch als Schauspieler. Doch dann gibt sich ein anderer als er auf Social Media aus und bedroht sein neues Glück: zunächst schreibt der Stalker nur anbaggernde Nachrichten an Sanders Fans bis er von Eric Sanders verlangt, dass er einen Mord gestehen soll. Doch Eric Sanders erinnert sich nicht daran, bis doch die Erinnerungen hochkommen, was er als Elfjähriger begangen haben soll… Strobel erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Eric Sanders. Dieser ist vor allem von seinem Erfolg im Tatort getrieben und möchte unbedingt daran anknüpfen. Dadurch kann man sich schnell in den Protagonisten hineinversetzen, den die Nachrichten des Stalkers stark mitnehmen. Ansonsten war Eric Sanders in seinen Charaktereigenschaften aber relativ eindimensional gehalten, weswegen Strobel es sich mit manchen Wendungen relativ einfach halten konnte. Für eine glaubhafte Geschichte hat mir hier aber noch mehr charakterliche Tiefe gefehlt. Die Spannung des Thrillers ist zwar da, war aber leider bis auf an wenigen Stellen nie so konstant hoch, dass ich total in die Geschichte versunken bin. Das lag auch daran, dass wir immer wieder in Erinnerungsfetzen mehr über Eric Sanders erfahren. Durch dieses Peau a peau bleibt die Spannung zwar da, war aber nie besonders hoch. Somit hat mich Arno Strobel mit „Stalker“ leider nicht so ganz überzeugen können.

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