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Autor:
Erschienen:
2026-07-06
Preis:
2,99 € (EUR)
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Ungemütliche Bedingungen: Kriminalroman

Kritik

Schon beim ersten Kapitel zieht einen die düstere Stimmung von Dark Spinney sofort in ihren Bann – dieser verregnete Landsitz mit seinen Geheimnissen bietet den perfekten Schauplatz für einen klassischen Krimi, der sowohl vertraut als auch aufregend frisch wirkt. Peter Cheyney serviert hier eine Geschichte, die alles hat, was man sich von einem Kriminalroman erhofft: Spannung, undurchsichtige Figuren und ein genialer Ermittler, der mit trockenem Humor und Biss überzeugt.

Die Handlung setzt kurz nach dem mysteriösen Tod von Oberst Gervase Stenhurst an, der allem Anschein nach Selbstmord begangen haben soll. Doch der scharfsinnige Privatdetektiv Slim Callaghan riecht sofort Lunte, als er nach einem anonymen Hinweis mitten in ein gefährliches Netz aus Intrigen, Geheimnissen und Verrat gerät. Cheyneys Bandbreite der Charaktere ist beeindruckend: Besonders die drei Schwestern – jede mit ihrem eigenen gebrochenen Charme und Schatten – verleihen der Geschichte eine Tiefe, die weit über den üblichen Krimi hinausgeht. Viola, Corinne und Patricia sind nicht einfach nur „Verdächtige“, sondern komplexe Persönlichkeiten, die das Rätsel noch spannender machen.

Der Stil von Cheyney ist dabei genau das Richtige für alle, die gerne mal einen flotten, smarten Ton lesen, ohne dass der Text zu kitschig oder überladen wirkt. Slim Callaghans sarkastische Kommentare bringen richtig Pfiff rein, weshalb man immer weiterblättert, um herauszufinden, was als Nächstes passiert. Einziger kleiner Wermutstropfen: Manchmal wird der Plot an manchen Stellen etwas vorhersehbar, und den ein oder anderen kleinen Logikbruch muss man als Leser vielleicht ignorieren, um das Vergnügen nicht zu trüben.

Wer auf einen stilvollen Vintage-Thriller mit komplexen Figuren, cleverer Spannung und einem Helden steht, der mehr mit Worten als mit Fäusten kämpft, der liegt hier goldrichtig. „Ungemütliche Bedingungen“ macht Lust auf mehr – und gerade die Atmosphäre lässt einen auch nach der letzten Seite noch nicht los.

Fazit: Ein lebhafter, klassischer Kriminalroman mit dem gewissen Etwas – ideal für alle, die Spannung mit einem Augenzwinkern schätzen. 4 von 5 Sternen.

Klappentext

Ein stürmischer Abend auf Dark Spinney, dem düsteren Landsitz der Familie Alardyse. Der verhasste Hausherr, Oberst Gervase Stenhurst, wird tot in einem Sommerhaus aufgefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch der zynische Londoner Privatdetektiv Slim Callaghan weiß es besser. Nur Stunden zuvor hatte der Oberst ihn kontaktiert – alarmiert durch einen anonymen Brief, der ein explosives Geheimnis zu enthüllen drohte. Callaghan reist nach Sussex und betritt eine Welt voller Intrigen, in der nichts ist, wie es scheint. Er trifft auf drei faszinierende, aber ungleiche Schwestern: die gequälte, wunderschöne Viola, die ein gefährliches Doppelleben führt; die eiskalte, verführerische Corinne, die ihre eigenen tödlichen Pläne verfolgt; und die junge, exzentrische Patricia, die mehr sieht, als man ihr zutraut. Zwischen Erpressung, einem millionenschweren Erbe und einem Netz aus Lügen gerät Callaghan selbst ins Fadenkreuz. Jeder hat ein Motiv, und der Mörder ist ihm immer einen Schritt voraus. Um die Wahrheit aufzudecken, muss Callaghan alles riskieren – und sich fragen, wem er in diesem Sumpf aus Gier und Verrat überhaupt noch trauen kann.

FAQ

Ein stürmischer Abend auf Dark Spinney, dem düsteren Landsitz der Familie Alardyse. Der verhasste Hausherr, Oberst Gervase Stenhurst, wird tot in einem Sommerhaus aufgefunden.…

Ein lebhafter, klassischer Kriminalroman mit dem gewissen Etwas – ideal für alle, die Spannung mit einem Augenzwinkern schätzen. 4 von 5 Sternen.

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