Cover Bretonisches Leuchten - Kommissar Dupin ermittelt, Band 6 (Ungekürzte Lesung)
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Erschienen:
2017-06-01
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Bretonisches Leuchten - Kommissar Dupin ermittelt, Band 6 (Ungekürzte Lesung)

Kritik

„Bretonisches Leuchten“ fühlt sich an wie ein lauer Sommerabend an der Küste – idyllisch, leicht und gleichzeitig voller unterschwelliger Spannung. Kommissar Dupin wird für zwei Wochen in die Ferien geschickt, aber wie soll man bei dem süßen Nichtstun entspannen, wenn direkt vor der Nase ein Verbrechen passiert? Genau da beginnt der Spaß: Ein mysteriöses Verschwinden, eine bedrohte Politikerin und ein düsterer Fund bringen frischen Wind in den ansonsten so friedlichen Ort Trégastel.

Jean-Luc Bannalec verwebt das Bild der rauen, wunderschönen Bretagne mit einem Krimi, der sich Zeit nimmt, seine Atmosphäre aufzubauen. Dupin ist dabei nicht nur Ermittler, sondern auch ein sympathischer, manchmal grantiger Typ, der mit seiner eigenen Art und den Dorfbewohnern zu einer lebendigen Gemeinschaft wird. Besonders gefallen hat mir das Zusammenspiel von Landschaftsbeschreibungen und der allmählich anziehenden Spannung – man riecht förmlich das Meer, fühlt den sandigen Wind und sieht die bizarren Felsen vor sich.

Der Schreibstil ist klar und flüssig, mit einer Prise Humor und einigen hübschen kleinen Überraschungen, die das Lesen angenehm unterhaltsam machen. Einzig die eine oder andere langatmige Szene hätte für meinen Geschmack etwas knackiger ausfallen dürfen – manchmal zieht sich das Ganze wie eine Decke am Strand, die längst nicht mehr frisch ist. Doch das schmälert den Genuss kaum.

Wer gerne Urlaubslektüre mit kriminalistischem Tiefgang und einer Umgebung zum Träumen sucht, wird mit „Bretonisches Leuchten“ bestens bedient. Wer schnelle Action möchte, sollte vielleicht lieber anderswo schauen. Alles in allem ein herrlich entspannter Krimi, der Lust macht auf mehr Bretagne und natürlich auf Kommissar Dupin.

4 von 5 Sternen – ein charmantes Wellenspiel aus Sommeridylle und Spannung.

Klappentext

Bretonische Ferien und ein perfides Verbrechen - der sechste Band der Krimi-Reihe von Jean-Luc Bannalec Zwischen den rosa Granitfelsen der Côte d'Armor steht Commissaire Dupin vor einer unlösbaren Aufgabe: Es ist Hochsommer, und er soll Ferien machen. Am Strand liegen, die milde Süße des Lebens auskosten - zwei Wochen lang. Für Dupin eine unerträgliche Vorstellung. Zum Glück, muss man da fast sagen, verschwindet vor seinen Augen eine Frau. Und ein Verbrechen ungeahnten Ausmaßes erschüttert das malerische Örtchen Trégastel. Während Claire die Ruhe zu genießen scheint, nutzt Dupin jede Gelegenheit, das Strandhandtuch zu verlassen. Das fabelhafte Abendessen auf der Terrasse und die Gerüchte über eine geklaute Heiligenstatue gehören zu den wenigen spannenden Momenten seiner Tage. Doch dann verschwindet eine Frau vor den Augen der Hotelgäste spurlos und es wird ein Anschlag auf eine Abgeordnete verübt, die im Clinch mit den Landwirten liegt. Wenig später erschüttert der Fund einer Leiche den Küstenort. Heimlich nimmt Dupin mithilfe der Dorfbewohner die Ermittlungen auf, schließlich dürfen Claire und seine Kollegen aus Concarneau nichts mitbekommen, sie haben ihm strengste Erholung verordnet. Zwischen verwunschenen Tälern, traumhaften Stränden und einer leuchtend bizarren Felslandschaft entwickelt sich ein abgründiger Fall.

FAQ

Bretonische Ferien und ein perfides Verbrechen - der sechste Band der Krimi-Reihe von Jean-Luc Bannalec Zwischen den rosa Granitfelsen der Côte d'Armor steht Commissaire Dupin vor einer unlösbaren Aufgabe: Es ist Hochsommer, und er soll Ferien machen. Am Strand liegen, die milde Süße des Lebens auskosten - zwei Wochen lang.…

Besonders gefallen hat mir das Zusammenspiel von Landschaftsbeschreibungen und der allmählich anziehenden Spannung – man riecht förmlich das Meer, fühlt den sandigen Wind und sieht die bizarren Felsen vor sich. Der Schreibstil ist klar und flüssig, mit einer Prise Humor und einigen hübschen kleinen Überraschungen, die das Lesen angenehm unterhaltsam machen.

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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