Cover Story. Sie haben eine Abmachung – Küssen gehört nicht dazu
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht es genau diese Mischung aus Witz, Herz und einem Hauch Chaos, um einen richtig guten Wohlfühlroman zu liefern – und „Cover Story. Sie haben eine Abmachung – Küssen gehört nicht dazu“ bringt das perfekt auf den Punkt. Bel, eine zielstrebige junge Journalistin mit einem preisgekrönten Podcast, hat es erwischt: Sie landet im abgelegenen Büro einer großen Tageszeitung in Manchester und trifft dort auf den genial nervigen Connor. Von Anfang an sprüht es zwischen den beiden vor Funken, aber nicht die romantische Art – eher dieses herrlich chaotische „Ich-kann-nicht-mit-dir-aber-auch-nicht-ohne-dich“-Gefühl.
Die Handlung ist ein angenehm vertrautes „Enemies to Lovers“-Spiel mit einer coolen Fake-Dating-Wendung, das aber weit mehr als kitschige Klischees bietet. Es geht nicht nur um Herzklopfen, sondern auch um Glaubwürdigkeit, Gerechtigkeit und den Mut, für seine Überzeugungen einzustehen – eingewoben in einen glänzenden Comedy-Moment nach dem anderen. Bel und Connor sind keine perfekten Helden, sondern echte Charaktere mit Ecken und Kanten, die sofort sympathisch sind. Besonders McFarlanes Stil überzeugt durch lebendige Dialoge, einen intelligenten Humor und eine Erzählweise, die sich so flüssig liest, dass man ganz nebenbei überlegt: Wann habe ich eigentlich das letzte Mal so herzlich gelacht beim Lesen?
Dass das Buch nicht immer neue Pfade beschreitet, muss man mögen – wer schon viele RomComs gelesen hat, wird das eine oder andere Muster erkennen. Auch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefgang gewünscht, vor allem wenn es um Bels dramatische Journalistenarbeit geht. Trotzdem wirkt das Ganze hier nie ausgelutscht oder langweilig, sondern genau richtig für ein entspanntes Leseerlebnis, bei dem man sich einfach wohlfühlt.
Kurzum: Wer Lust hat auf eine spritzige, humorvolle Story mit echten Figuren und liebenswertem Geplänkel, der liegt bei Mhairi McFarlanes „Cover Story“ genau richtig. Kein großer literarischer Wurf, aber eine charmante Auszeit vom Alltag, die richtig Spaß macht.
Bewertung: 4 von 5 Sternen – wunderbar unterhaltsam, mit kleinen Schwächen, aber total lesenswert.
Klappentext
»Alles, was man sich von einer romantischen Komödie wünscht!« Jojo Moyes
Enemies-to-lovers und Fake Dating treffen auf den unvergleichlichen Witz und Tiefgang der Queen of RomCom in dieser unvergleichlichen Office Romance
Bel hat aufgrund ihres preisgekrönten Podcasts einen Job als Journalistin bei einer von Englands größten Tageszeitungen gelandet. Im kleinen und wenig glamourösen Zweigbüro in Manchester, in das es sie verschlagen hat, sind sie jedoch nur zu dritt: Bel, ihr gnadenlos ehrgeiziger, aber unterhaltsamer Kollege Aaron, und der neue Praktikant. Als sich herausstellt, dass es sich bei Letzterem um einen über dreißigjährigen Mann namens Connor handelt, nimmt der Beginn ihrer Zusammenarbeit eine ungute Wendung. Bel ist herablassend, Connor feindselig. Der neueste Office-Klatsch: Die beiden hassen sich.
Während Bel an einer richtig großen Story dran ist, gerät Connor ihr in die Quere, und ehe sie sichs versehen, müssen sie alle überzeugen, dass sie ein Paar sind – noch dazu ein bis über beide Ohren verliebtes. Wenn sie es versauen, fliegt Bels Deckung auf und die größte Story, die sie jemals landen wird, löst sich in Luft auf. Und mit ihr jede Chance auf Gerechtigkeit für Bels Informant*innen.
Eine Top-Journalistin, ein Rivale, eine Fake Romance. Die Schlagzeile schreibt sich wie von allein ...
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