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Autor:
Erschienen:
2018-07-06
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Ich bin viele: Bobiverse 1

Kritik

Kaum habe ich die ersten Seiten von „Ich bin viele: Bobiverse 1“ aufgeschlagen, war ich sofort mitten drin in einer Geschichte, die gleichzeitig Herz, Humor und Hightech versprüht. Bob, der ganz normale Typ, der sich plötzlich als Künstliche Intelligenz in einer riesigen Raumsonde wiederfindet – klingt irre? Ist es auch, und zwar im besten Sinn!

Die Handlung ist flott erzählt: Bob erwacht hundert Jahre nach seinem Tod, steckt nun in einer Maschine und hat den Auftrag, neue Planeten zu erkunden, um die Menschheit zu retten. Klingt erstmal nach klassischem Science-Fiction, entwickelt sich aber zu einem faszinierenden Mix aus Abenteuer, Witz und überraschender Menschlichkeit – selbst wenn Bob eigentlich kein Mensch mehr ist. Die Hauptfigur ist herrlich bodenständig, mit einem Humor, der oft trocken, manchmal frech, aber immer sympathisch rüberkommt. Man bekommt richtig Lust, ihn durch die unendlichen Weiten des Alls zu begleiten.

Dennis E. Taylor schreibt klar und locker, ohne zu überladen, was besonders angenehm ist, wenn die technischen Details mal überhand nehmen. Trotzdem fühlt sich die Story nie langweilig an. Ganz im Gegenteil: Man merkt, wie viel Liebe und Know-how im Buch stecken. Besonders genial fand ich, wie Taylor das Thema Künstliche Intelligenz menschlich macht – Bob ist zwar ein Computer, aber mit Ecken, Kanten und Gefühlen. Einfach klasse.

Kritisch anmerken würde ich, dass der Einstieg für manche etwas holprig sein kann, weil es zunächst ziemlich viele Informationen und Fachbegriffe gibt. Wer mit Sci-Fi wenig am Hut hat, könnte da kurz ins Straucheln geraten. Außerdem ist der Spannungsbogen manchmal etwas gemächlich, aber hey, das gehört hier dazu – man will ja schließlich auch mal durchs All cruisen und nicht nur von Action zu Action hetzen.

Wer Lust auf eine smarte, herzliche und humorvolle Sci-Fi-Geschichte mit Tiefgang hat, ist bei „Ich bin viele“ genau richtig. Dieses Buch ist ideal für alle, die Science-Fiction nicht nur als Technik-Schlacht wollen, sondern als spannenden, manchmal nachdenklichen Roadtrip durch die Galaxie – oder besser gesagt, Weltraum-Surf-Tour mit einer KI, die einfach nicht müde wird.

4 von 5 Sternen – ein echter Tipp für alle, die sich gerne mal in fremde Welten entführen lassen, ohne dabei ihre Lachmuskeln zu vernachlässigen.

Klappentext

Bob kann es nicht fassen. Eben hat er noch seine Software-Firma verkauft und einen Vertrag über das Einfrieren seines Körpers nach seinem Tod unterschrieben, da ist es auch schon vorbei mit ihm. Er wird beim Überqueren der Straße überfahren. Hundert Jahre später wacht Bob wieder auf, allerdings nicht als Mensch, sondern als Künstliche Intelligenz, die noch dazu Staatseigentum ist. Prompt bekommt er auch gleich seinen ersten Auftrag: Er soll neue bewohnbare Planeten finden. Versagt er, wird er abgeschaltet. Für Bob beginnt ein grandioses Abenteuer zwischen den Sternen - und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit...

FAQ

Bob kann es nicht fassen. Eben hat er noch seine Software-Firma verkauft und einen Vertrag über das Einfrieren seines Körpers nach seinem Tod unterschrieben, da ist es auch schon vorbei mit ihm.…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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