Wenn dir das hier gefiel …
Ren Dhark – Weg ins Weltall 102: Stählerne Hölle
Key Facts
Kritik
Kaum hat man die ersten Seiten von „Stählerne Hölle“ aufgeschlagen, spürt man sofort den Puls einer packenden Weltraumabenteuergeschichte, die einen nicht so schnell wieder loslässt. Ren Dhark und seine Crew sind zurück – und diesmal geht es um viel mehr als „nur“ Rettungsaktionen: Die heimlichen Intrigen auf ERRON-3 und das gefährliche Spiel mit der Kaufmannsgilde sorgen für ordentlichen Zündstoff.
Die Handlung bringt uns mitten hinein in komplexe Situationen, in denen Loyalität, Verrat und Überleben eng miteinander verwoben sind. Was sofort auffällt: Die Charaktere sind sympathisch und vielseitig. Gerade Rak Gorham, dessen Entdeckungen Dharks Mission ordentlich ins Wanken bringen, verleiht der Story eine spannende, fast schon düstere Note. Und dann ist da noch Frederic Huxley, der, obwohl finanziell am Boden, nicht kampflos untergeht – das macht ihn menschlich und glaubwürdig. Der Schreibstil ist flott und locker, ohne dabei seicht zu wirken. Die Autoren verstehen es, Dialoge und Action gut ausbalanciert zu bringen – ein echtes Plus für alle, die es nicht zu langatmig, aber auch nicht oberflächlich mögen.
Klar, ein paar Stellen hätten etwas mehr Tiefgang oder Überraschungsmomente vertragen können, gerade wenn es um die komplexen politischen Verwicklungen geht. Manchmal fühlt sich die Story ein kleines bisschen gehetzt an, als wolle sie zu schnell zum nächsten Cliffhanger kommen. Das schadet dem Lesefluss aber kaum, denn die Spannung bleibt fast durchgängig hoch.
Alles in allem ist „Stählerne Hölle“ genau das richtige Buch für alle, die auf klassische Science-Fiction mit reichlich Action, einer Prise Intrigen und Charakteren zum Mitfiebern stehen. Wer Lust auf Weltraumdrama à la Ren Dhark hat, aber keine Angst vor kleineren Schwächen in der Tiefe hat, kommt hier definitiv auf seine Kosten.
4 von 5 Sternen – ein solider SF-Titel mit jeder Menge Drive, der Lust auf mehr macht!
Klappentext
Auf Newing gerät die Mannschaft der CHARR in Konflikt mit der Kaufmannsgilde. Nagg’nagg hat noch eine alte Rechnung mit Terranern zu begleichen. Weil Frederic Huxley nicht in der Lage ist, die geforderte Geldsumme aufzubringen, werden er sowie neun weitere Begleiter in die Stählerne Hölle verbracht.
Gary G. Aldrin, Jan Gardemann und Jessica Keppler schrieben diesen mitreißenden SF-Roman nach dem Exposé von Anton Wollnik.