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Perry Rhodan 3365: Wer über die Brücke geht
Key Facts
Kritik
Schon beim Aufschlagen dieses Romans hat mich die Vorstellung gepackt: 4000 Jahre in der Zukunft, die Erde als strahlendes Zentrum eines riesigen Sternenreichs, das Menschen friedlich mit tausenden fremden Völkern vereint. Da fühlt man sich direkt wie bei einer intergalaktischen Großfamilie, bei der jeder Stern sein eigenes Zuhause ist – und doch alle einen gemeinsamen Traum teilen.
In Wer über die Brücke geht geht es um genau diesen Traum: Perry Rhodan will den Sprung in die Weiten jenseits der Milchstraße schaffen. Mit seinem neuen Projekt, dem PHOENIX-Kurierschiff, soll der Austausch zwischen den Galaxien Realität werden. Die Suche nach dem verschollenen Gucky und dem mysteriösen Sternwürfel bringt Spannung ins Spiel. Gleichzeitig baut sich im Verborgenen das Elysion auf – diese geheimnisvolle Organisation bildet Kämpfer aus, die sich auf eine sehr persönliche Weise beweisen müssen. Da tauchen Fragen auf: Wer traut sich, die Brücke zu überqueren? Und was kostet der mutige Schritt ins Unbekannte?
Wim Vandemaan schreibt mit einer klaren, flüssigen Art, die den Kosmos und seine Figuren lebendig macht, ohne sich in komplizierten Details zu verlieren. Besonders gefallen hat mir, wie er die Balance hält zwischen großen Weltraumabenteuern und den inneren Konflikten der Charaktere. Reginald Bull als erfahrenen Weltraumkapitän und den verschmitzten Gucky so in Szene zu setzen, dass man sie förmlich vor sich sieht, zeugt von einem schönen Gespür fürs Erzählen.
Klar, Fans der Serie wissen: Man sollte einiges an Vorwissen mitbringen, um voll in die Handlung einzutauchen. Wer neu bei Perry Rhodan einsteigen möchte, könnte sich an der nahezu grenzenlosen Kulisse und den vielen Namen und Technobegriffen erst einmal etwas verloren fühlen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt auch: Manchmal wirkt das Tempo in den Trainings- und Testsequenzen ein wenig langgezogen, was die Spannung kurzzeitig bremst.
Alles in allem ist Wer über die Brücke geht genau das Richtige für alle, die Science-Fiction lieben, die gerne mit mutigen Held:innen ins Unbekannte aufbrechen und große Zukunftsträume mögen. Dieses Buch bringt den Geist der Serie perfekt auf den Punkt und lädt ein, sich wieder einmal auf eine Weltraumreise mit echten Visionären zu begeben.
Fazit: Ein mitreißender Zukunftsroman für erfahrene Perry-Rhodan-Leser:innen, der mit einer starken Story und charismatischen Figuren punktet – kleine Durchhänger inklusive. Perfekt für alle, die Lust auf galaktische Grenzenverschiebungen haben.
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Klappentext
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen. Künftig werden Kurierschiffe des Typs PHOENIX zwischen den Sterneninseln reisen.
Der ursprüngliche PHOENIX ist noch unter dem Kommando von Reginald Bull unterwegs. Die Besatzung sucht den Mausbiber Gucky, der verschwunden ist – mitsamt dem Sternwürfel, einem kosmischen Gebilde.
In der Milchstraße entwickelt sich derzeit ein großes Projekt im Verborgenen: Das Elysion wird aufgebaut, eine direkte Folge von Perry Rhodans Idee, die Galaxien stärker zu verbinden. Die Organisation wird in verschiedenen Galaxien aktiv, eine davon ist die Milchstraße.
Für das Elysion bildet man spezielle Kämpfer aus, die verschiedene Tests bestehen müssen. Bei einem davon ist wichtig, WER ÜBER DIE BRÜCKE GEHT …