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Autor:
Erschienen:
2021-09-07
apple

Teleport

Kritik

# Wenn Science-Fiction zum Gedankenkarussell wird: „Teleport“ von Mark Bremer, Joshua Tree & Teleport

Kaum aufgeschlagen, zieht „Teleport“ dich mitten hinein in ein spannendes Szenario, das sich irgendwo zwischen Wissenschafts-Thriller und Mystery-Horror bewegt. Im Kopf spukt sofort die Frage: Was würde passieren, wenn ein außerirdisches Artefakt unsere Vorstellung von Raum und Zeit komplett auf den Kopf stellt? Genau dieses Gefühl hat mich von Beginn an gepackt – ein frischer Wind für alle, die Lust auf ungewöhnliche Sci-Fi haben.

Die Handlung? Kurz und knackig: Ein vermeintlich ganz normales Ölfeld in Venezuela verwandelt sich in den Ausgangspunkt einer Katastrophe, als ein uraltes Artefakt ans Tageslicht kommt. Im US-Militärbunker wird ein internationales Team von Forschern zusammengestellt, das versucht, das Objekt zu entschlüsseln. Schnell wird klar: Das Ding ist keine gewöhnliche Entdeckung. Ein Raum in seinem Inneren scheint Menschen tatsächlich von einem Ort zum anderen zu beamen – oder zumindest glauben sie das. Doch wer hineingeht, fällt ins Koma, und die Grenzen zwischen Illusion und Realität beginnen zu verschwimmen. Klingt jetzt schon spannend, oder?

Die Figuren sind dabei keineswegs austauschbar. Jeder aus dem internationalen Team bringt seine eigene Agenda und Geschichte mit. Besonders angenehm ist, dass die Autoren den Fokus nicht nur auf technische Details legen, sondern auch die menschlichen Reaktionen und Zwischentöne nicht zu kurz kommen. Das macht die Story greifbar und lebendig – nicht nur eine nüchterne Wissenschaftsexpedition, sondern ein kleiner Mikrokosmos aus Hoffnung, Angst und Misstrauen.

Der Schreibstil? Unaufgeregt, aber trotzdem mit einem knackigen Tempo, das kaum Zeit zum Verschnaufen lässt. Manchmal hätte ich mir an ein, zwei Stellen eine etwas tiefere Charakterzeichnung gewünscht, denn einige Figuren bleiben für mich ein bisschen blass – aber hey, das ist nun wirklich Meckern auf hohem Niveau. Und gerade die klare, direkte Sprache sorgt dafür, dass man sich nie in Fachchinesisch oder schwerfälligen Beschreibungen verliert.

Kritisch muss ich einwerfen: Die Story braucht einen gewissen Willen zum Miträtseln und -denken. Wer auf einfache Antworten wartet, wird hier eher frustriert sein. Auch das Tempo schießt gelegentlich etwas über das Ziel hinaus – manche spannende Momente wirken fast schon überhastet abgehandelt. Aber genau diese Unvorhersehbarkeit macht am Ende auch den Spaß aus.

Fazit: „Teleport“ ist eine echte Empfehlung für alle, die sich gern in komplexe, mysteriöse Welten stürzen, ohne es mit seichter Unterhaltung zu tun haben wollen. Wer Lust auf Sci-Fi mit Tiefgang und einem Hauch von Psycho-Thriller hat, trifft hier definitiv ins Schwarze.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Ein atmosphärisches Sci-Fi-Abenteuer, das neugierig auf mehr macht – gut erzählt, spannend und ein bisschen beklemmend. Perfekt für alle, die beim Lesen gerne rätseln und mitfiebern.

Klappentext

Im venezolanischen Maracaibo-See kommt es bei einer Ölbohrung zur Katastrophe. Der Auslöser: ein außerirdisches Artefakt, das in der Dunkelheit unter der Erde verborgen lag.In einer streng geheimen Einrichtung des US-Militärs soll ein internationales Forscherteam herausfinden, was es mit dem mysteriösen Objekt auf sich hat, das jegliche Technologie in seiner Nähe mit einem instabilen Magnetfeld zerstört. In seinem Inneren befindet sich ein Raum, der wie für Menschen gemacht zu sein scheint. Nach einem schockierenden Todesfall sind sich die zusammengewürfelten Wissenschaftler aus den USA, Europa und Russland sicher, dass es sich um ein Teleportmedium handelt. Doch schon bald sehen sie sich einer grundlegenden Frage gegenüber: Warum fallen diejenigen ins Koma, die sich hinein begeben? Reisen sie überhaupt an einen anderen Ort oder ist alles nur eine Illusion? Ob Traum oder Wirklichkeit, die andere Seite des Teleporters stellt sich als eine Hölle heraus, die nicht bloß das Team, sondern das gesamte Projekt vor eine Zerreißprobe stellt - denn dort draußen sind sie nicht allein. Teil 1 der Teleport-Serie.

FAQ

Im venezolanischen Maracaibo-See kommt es bei einer Ölbohrung zur Katastrophe. Der Auslöser: ein außerirdisches Artefakt, das in der Dunkelheit unter der Erde verborgen lag.In einer streng geheimen Einrichtung des US-Militärs soll ein internationales Forscherteam herausfinden, was es mit dem mysteriösen Objekt auf sich hat, das jegliche Technologie in seiner Nähe mit einem instabilen Magnetfeld zerstört.…

„Teleport“ ist eine echte Empfehlung für alle, die sich gern in komplexe, mysteriöse Welten stürzen, ohne es mit seichter Unterhaltung zu tun haben wollen. Wer Lust auf Sci-Fi mit Tiefgang und einem Hauch von Psycho-Thriller hat, trifft hier definitiv ins Schwarze.

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