Cover Wir verlieren dieses Land
In Apple Books öffnen Bei Amazon suchen
Preisverlauf
Damit du den aktuellen Preis sofort einordnen kannst.
39 Checks
Aktueller Preis
19,99 €
Aktuell auf Tiefstpreis.
EUR
Zuletzt geprüft
24.08.2026 18:15
Tiefstpreis
19,99 €
Höchstpreis
19,99 €
Durchschnitt
19,99 €
Abstand Tiefstpreis
0,00 €
Mit der Maus über den Verlauf fahren.
39 Messpunkte
Einordnung
Aktuell auf Tiefstpreis.
Deine Regale
Mit Login kannst du Bücher speichern (TBR, Favoriten, …) und bekommst Regal‑Alerts im Newsletter.
Einloggen

Metadaten
Autor:
Erschienen:
2026-06-23
Preis:
19,99 € (EUR)
apple

Wir verlieren dieses Land

Kritik

Schon der erste Satz schleicht sich leise ins Bewusstsein und hallt lange nach: „Wir verlieren dieses Land.“ Liv von Boetticher nimmt uns mit auf eine Reise durch eine Realität, über die wir oft nur an der Oberfläche kratzen. Keine fiktiven Geschichten, sondern harte Fakten, durchzogen von den Stimmen der Polizist:innen, die täglich an vorderster Front stehen und oft jene Wahrheit erleben, die in der Politik untergeht.

Im Kern geht es um den Blick hinter die offiziellen Zahlen und politischen Aussagen – um Gewalt, Frust und das Gefühl, zwischen den Fronten zerrieben zu werden. Das Buch bringt viele Facetten der Kriminalität ans Licht, darunter auch kontroverse Themen wie Migration und Integration, ohne den einfachen Weg der Schwarz-Weiß-Malerei zu wählen. Was hier besonders beeindruckt, ist die ehrliche und ungeschönte Darstellung der Polizei-Erfahrungen: Liv von Boetticher versteht es, die Menschen hinter der Uniform hörbar zu machen, ihre Ängste und Hoffnungslosigkeit, aber auch ihren Mut und ihre Hilflosigkeit.

Der Stil ist nüchtern, fast dokumentarisch, aber dabei keineswegs trocken oder langweilig. Im Gegenteil: Man merkt an jeder Stelle, wie intensiv die Recherche war und wie sehr die Autorin mit Respekt und Sorgfalt ans Werk gegangen ist. Die vielen Stimmen geben dem Buch eine spürbare Tiefe – als Leser:in fühlt man sich mittendrin, beobachtet und mitgefühlt zugleich.

Kritik? Ja, manchmal hätte ich mir an manchen Stellen eine noch eingängigere Struktur gewünscht – die Informationsflut kann schon mal überwältigen. Und ganz ehrlich, gewisse Passagen laden eher zum Nachdenken ein, als dass sie richtige Antworten liefern. Aber vielleicht ist das auch genau der Punkt: Es geht nicht um einfache Lösungen, sondern um die schmerzhafte Frage, wie wir als Gesellschaft mit diesen Herausforderungen umgehen.

Wenn du bereit bist, dich mit unbequemen Wahrheiten auseinanderzusetzen und einen realistischen Einblick in einen Alltag bekommen willst, der im öffentlichen Diskurs oft ignoriert wird, dann ist „Wir verlieren dieses Land“ genau das richtige Buch. Kein Wohlfühl-Lesestoff, aber ein wichtiger Weckruf.

Bewertung: 4 von 5 Sternen – Ein relevantes, mutiges Buch, das den Blick schärft und zum Nachdenken zwingt. Absolute Leseempfehlung für alle, die sich ehrlich mit der Gegenwart Deutschlands auseinandersetzen wollen.

Klappentext

„Wir verlieren dieses Land.“ Für Liv von Boetticher war der Satz eines Polizisten der Ausgangspunkt einer Recherche, die tiefer geht als viele öffentliche Debatten über Kriminalität in Deutschland. Über mehrere Jahre hinweg hat sie mit unzähligen Polizistinnen und Polizisten im ganzen Land gesprochen – quer durch alle Hierarchien, von der Streife bis in spezialisierte Ermittlungsbereiche. Sie berichteten über verbale und körperliche Gewalt auch gegen sie, über ihren Frust und das Gefühl, von der Politik missbraucht zu werden: Denn Polizisten baden aus, was die Politik versäumt. Aus einzelnen Stimmen und Beobachtungen hat Liv von Boetticher ein Buch geschrieben, das schonungslos das ganze Ausmaß der Kriminalität in all ihren Facetten offenlegt - und welchen Anteil Ausländer daran haben. Sie zeigt auf, was oft nur unvollständig erzählt und von Politikern nach wie vor gerne unter den Teppich gekehrt wird. Dieses Buch blickt hinter die Statistik. Es handelt von der Lücke zwischen dem, was die Bevölkerung erlebt und wahrnimmt, und dem, was offiziell gesagt wird. Und von der Frage, was das für ein Land bedeutet, das sich auf seinen Rechtsstaat verlässt. Dabei geht es auch um Themen, die politisch hart umkämpft sind: Migration, Asylpolitik und Integration. Viele der Beamten berichten von strukturellen Problemen, die in ihrem Alltag sichtbar werden – von überlasteten Behörden, unklaren Zuständigkeiten und einem System, das Entscheidungen oft nicht konsequent umsetzt. Das Buch benennt diese Entwicklungen, ohne zu vereinfachen – und ohne auszuweichen. „Wir verlieren dieses Land.“ ist das Ergebnis einer intensiven investigativen Recherche. Es verbindet persönliche Erfahrungsberichte mit systematischer Analyse – und macht sichtbar, was alle Menschen spüren: Deutschland verliert zunehmend den Kampf gegen das Verbrechen.

FAQ

„Wir verlieren dieses Land.“ Für Liv von Boetticher war der Satz eines Polizisten der Ausgangspunkt einer Recherche, die tiefer geht als viele öffentliche Debatten über Kriminalität in Deutschland. Über mehrere Jahre hinweg hat sie mit unzähligen Polizistinnen und Polizisten im ganzen Land gesprochen – quer durch alle Hierarchien, von der Streife bis in spezialisierte Ermittlungsbereiche.…

Wenn du Bücher, Öffentliche Verwaltung, Politik und Zeitgeschehen magst, bekommst du hier einen schnellen Einstieg.

Leserkommentare

Noch keine Bewertungen
Bewertung gibt’s nach Login – so bleibt die Sterne-Statistik sauber. 🙂
Gastkommentare werden kurz geprüft und dann freigeschaltet. Die KI‑Kritik zieht automatisch nach.
Sei die/der Erste. (Aber bitte ohne Spoiler.)

Deine Regale

Login, um Bücher zu sammeln
Speichere Bücher in Regalen (TBR, Favoriten …) und bekomme passende Empfehlungen.