Macht's gut, und danke für den Fisch
Kritik
Wer „Macht’s gut, und danke für den Fisch“ aufschlägt, begibt sich auf eine galaktisch verrückte Suche, die gleichzeitig herzhaft und kurios ist – ganz wie man es von Douglas Adams erwartet. Arthur Dent ist zurück auf der Erde, obwohl man eigentlich dachte, die wäre längst Geschichte. Doch kaum hat er sein vertrautes Haus wiedergefunden, taucht seine Traumfrau auf – und das Abenteuer nimmt erst richtig Fahrt auf. Frenchurchs Glück hängt nämlich an den Delphinen, die spurlos verschwunden sind. Keine Sorge, Ford Prefekt lässt sich auch nicht lumpen und bringt ein Raumschiff mit, weil wir ja wissen: Nichts in Adams’ Universum geschieht ohne einen Hauch absurder Logik.
Die Figuren sind wie immer charmant schräg, dabei wachsen einem besonders Arthur und Frenchurch schnell ans Herz. Adams‘ Erzählstil ist locker-flapsig, mit diesem typischen britischen Humor, der einem manchmal einfach mitten ins Gesicht lacht. Es macht großen Spaß, sich von seinen absurden Wendungen überraschen zu lassen und dabei ausgiebig zu schmunzeln. Manchmal fühlt sich das Tempo etwas träger an als in den früheren Teilen, aber genau das gibt dem Ganzen auch die nötige Portion Ruhe, um die Figuren und ihre kleinen (und großen) Nöte besser kennenzulernen.
Ein kleiner Wermutstropfen: Wer auf pure Science-Fiction-Action hofft, könnte hier enttäuscht werden, denn Adams setzt mehr auf charmante Skurrilität als auf galaktische Explosionen. Zudem ist das Buch etwas kürzer geraten und wirkt deshalb stellenweise etwas fragmentarisch. Aber ehrlich gesagt passt das gut zum Ton der Geschichte.
Fazit: Wer Spaß an schrägem Humor, liebenswerten Charakteren und cleveren Wortspielen hat, für den ist „Macht’s gut, und danke für den Fisch“ eine unterhaltsame, kurzweilige Reise, die trotz kleinerer Schwächen absolut Freude macht. Für eingefleischte Fans von Douglas Adams fast schon Pflichtlektüre, für Neulinge ein lockerer Einstieg – wenn man seinen schrägen Stil mag.
4 von 5 Sternen.
Klappentext
Die Erde ist doch nicht gesprengt worden! Arthur Dent ist nach seiner Odyssee durch den Weltraum wieder auf dem Heimatplaneten gelandet und findet sogar sein Haus noch vor, das einer Umgehungsstraße hätte Platz machen sollen. Als er seiner Traumfrau Frenchurch wiederbegegnet, machen sich die beiden auf die Suche nach den Delphinen, die von der Erde verschwunden sind. Denn ohne sie kann Frenchurch nicht glücklich werden.
Dass Ford Prefekt bei Arthur reinschneit und zufällig ein Raumschiff dabeihat, das den Weg zu den Delphinen kennt, ist natürlich kein Zufall …
(Laufzeit: 5h 18)