Cover Hologrammatica - Aus der Welt der Hologrammatica, Teil 1 (Ungekürzt)
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Autor:
Erschienen:
2018-02-15
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Hologrammatica - Aus der Welt der Hologrammatica, Teil 1 (Ungekürzt)

Kritik

Kaum aufgeschlagen, nimmt „Hologrammatica“ einen sofort mit auf eine Zeitreise ans Ende dieses Jahrhunderts, in dem Technik und Realität miteinander verschmelzen – und man sich fragt: Wo hört der Mensch auf und wo fängt die Maschine an? Galahad Singh, der Protagonist, ist kein Held im klassischen Sinne, sondern ein cleverer, etwas mürrischer Quästor, der vermisste Personen aufspürt – in einer Welt, in der Identitäten so wandelbar sind wie das Wetter.

Die Geschichte um Juliette Perotte und ihre digitalen Gehirne, die sogenannten Cogits, zieht einen richtig in den Bann, denn Tom Hillenbrand spielt unglaublich geschickt mit dem Spannungsbogen zwischen Vertrauen und Kontrollverlust. Großartig finde ich, wie er technische Konzepte wie Mind Uploading verständlich und völlig entspannt in die Handlung einbaut, ohne dass man sich erst durch Fachchinesisch kämpfen muss. Die Figuren sind lebendig und authentisch, besonders Singh mit seinen Zweifeln und kleinen Macken fühlt sich echt an – nicht so ein megacoole Sci-Fi-Superheld, sondern eher jemand, mit dem man gerne mal in einer düsteren Bar abhängen würde.

Was mir besonders positiv auffiel, ist der locker-leichte Erzählstil, der trotz der komplexen Thematik nie zu trocken wird. Hillenbrand schafft eine Atmosphäre, die futuristisch und doch nachvollziehbar bleibt – das macht Lust auf mehr. Ein kleiner Wermutstropfen: Manche Action- oder Spannungsszenen hätten ruhig noch eine Prise mehr Drive vertragen können, ab und zu ziehen sich die Beschreibungen etwas. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Fazit: Wer Lust auf smarten Science-Fiction-Thriller hat, der nicht nur mit fancy Zukunftstechnologien glänzt, sondern auch eine spannende, nachdenkliche Story erzählt, ist bei „Hologrammatica“ goldrichtig. Für Fans von Dystopien mit Tiefgang und Charakteren, die keine Superhelden sein wollen, ist dieser Auftakt definitiv ein Gewinn.

Ich gebe 4 von 5 Sternen – gern mehr, wenn der zweite Teil etwas mehr Tempo reinbringt.

Klappentext

Wenn künstliche Intelligenz die Probleme der Welt lösen kann - sind wir dazu bereit, die Kontrolle abzugeben? Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte - digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist ...

FAQ

Wenn künstliche Intelligenz die Probleme der Welt lösen kann - sind wir dazu bereit, die Kontrolle abzugeben? Ende des 21.…

Wer Lust auf smarten Science-Fiction-Thriller hat, der nicht nur mit fancy Zukunftstechnologien glänzt, sondern auch eine spannende, nachdenkliche Story erzählt, ist bei „Hologrammatica“ goldrichtig. Für Fans von Dystopien mit Tiefgang und Charakteren, die keine Superhelden sein wollen, ist dieser Auftakt definitiv ein Gewinn.

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