Ein bisschen Happy End, bitte! (Verliebt in Eden Bay 9)
Kritik
Manchmal braucht es keine großen Dramen, um ein Herz zum Hüpfen zu bringen – genau das schafft Saskia Louis mit „Ein bisschen Happy End, bitte!“. Die Geschichte nimmt dich mit nach Eden Bay, wo Ethan und Laura sich nach Jahren wieder über den Weg laufen – und plötzlich scheint alles komplizierter, als es sein sollte. Ethan, der Feuerwehrmann mit gebrochenem Bein und dem Kopf voll Sorgen, trifft auf Laura, die Physiotherapeutin, die sich für ihre Gefühle so gar nicht zu interessieren scheint. Das klingt nach jeder Menge Zündstoff, oder?
Die Figuren sind herrlich lebendig und authentisch: Ethan ist einer dieser Typen, bei denen man am liebsten sofort die Arme um ihn legen will, während Laura mit ihrer coolen Art und der unterschwelligen Verletzlichkeit das perfekte Gegenstück liefert. Saskia Louis schreibt so leicht, dass man gar nicht merkt, wie schnell man durch die Seiten fliegt – ihre Dialoge sprühen vor Witz und Herz, ohne dabei ins Kitschige abzudriften. Besonders schön ist, wie die Geschichte zeigt, dass eine zweite Chance in Sachen Liebe eben doch möglich ist, ohne dass alles total unrealistisch oder übersüßt wirkt.
Klar, ein klein wenig vorhersehbar ist der Plot schon, und wer absolute Überraschungen sucht, könnte hier an seine Grenzen stoßen. Aber das trübt den Spaß kaum, denn das Buch lebt von seiner warmherzigen Atmosphäre und den sympathischen Charakteren. Ach ja, und die kleine Prise Humor sorgt immer wieder für diesen „Ups, da musste ich eben laut lachen“-Moment.
Fazit: Wer romantische Geschichten mit viel Herz, einer Portion Humor und echten Gefühlen liebt, wird mit „Ein bisschen Happy End, bitte!“ bestens bedient. Das Buch ist wie ein gemütlicher Nachmittag auf der Couch – genau richtig für alle, die sich nach einer liebevollen Auszeit sehnen.
4 von 5 Sternen.