Cover Bretonische Versuchungen - Kommissar Dupins vierzehnter Fall - Kommissar Dupin ermittelt, Band 14
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Erschienen:
2025-06-01
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Bretonische Versuchungen - Kommissar Dupins vierzehnter Fall - Kommissar Dupin ermittelt, Band 14

Kritik

Manchmal reicht schon der erste Satz, um einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zu zaubern – und genau so geht es einem gleich zu Beginn von „Bretonische Versuchungen“. Wer bitte denkt bei einem Mordfall schon an eine Ertrunkene in einem Bottich voll Schokolade? Dieser Start ist so originell, dass man sofort wissen will, wie Kommissar Dupin aus dieser zuckersüßen, aber tödlichen Geschichte wieder herauskommt.

Dupin, der liebenswerte, leicht neurotische Kommissar mit seiner unbeirrbaren Liebe zur Bretagne, steht diesmal vor einem besonders delikaten Fall. In Concarneau wird die Unternehmerin einer traditionsreichen Confiserie ermordet – und während die Bretagne ihre charmanten Landschaften und tiefschürfenden Geheimnisse ausbreitet, ermitteln Dupin und seine spritzige Assistentin Nolwenn zwischen Schokoladenmanufakturen und berüchtigten Chocolatiers. Das Auge isst hier definitiv mit, denn Bannalec schafft es, den Leser so anschaulich in die feine Welt der Schokoladenkunst zu entführen, dass man selbst Lust bekommt, beim Verkostungs-Marathon dabei zu sein.

Der Roadtrip quer durch die Bretagne bis ins Baskenland verleiht dem Plot ein schönes Tempo, das nie zu hektisch wirkt, sondern eher leicht und luftig wie eine Meeresbrise. Dupins trockener Humor, seine feine Art zu kombinieren und die unterschwellige Lebensweisheit machen ihn zu einem Kommissar, bei dem echtes Interesse an Mensch und Region spürbar ist – das hebt die Serie von der Masse ab. Nolwenn ist dabei nicht nur Sidekick, sondern ein echter Wirbelwind, der frischen Wind in die Ermittlungen bringt und die Chemie zwischen den Figuren wunderbar ergänzt.

Klar, ein bisschen edle Schoki hier, ein wenig bretonischer Charme dort – das kann man vielleicht als leichte Überdosis empfinden, wenn man nicht so auf regionale Spezialitäten steht oder komplizierte Mordfälle erwartet. Der Spannungsbogen zieht sich stellenweise, und gegen Ende hätte ich mir noch einen kleinen Schuss mehr Nervenkitzel gewünscht. Aber hey, wer bei einem Dupin-Band vor allem auf Genuss, Lokalkolorit und sympathische Charaktere setzt, ist hier genau richtig.

Fazit: Ein ebenso verführerischer wie cleverer Krimi, der mit viel französischem Flair und Humor punktet – perfekt für gemütliche Lesestunden, bei denen man das Kopfkino kurz auf „Bretonien“ einstellt und sich einfach fallen lässt. Wer Lust auf einen unkonventionellen, aber charmanten Kommissar und einen Mordfall mit süßer Note hat, sollte hier unbedingt zugreifen.

4 von 5 Sternen.

Klappentext

Rätselhafte Morde und berühmte bretonische Chocolatiers Noch nie war Kommissar Dupin so froh, einen neuen Fall zu haben, wie an diesem herrlichen Frühsommertag. Mit einem Bein steht er bereits auf dem - bedrohlich schwankenden - Boot im Hafenbecken von Concarneau, um unter der Anleitung eines Coaches seine Thalassophobie zu überwinden, als ihn der Anruf erreicht: Eine Frau ist ertrunken. Allerdings nicht im Meer, sondern in einem Bottich aus Schokolade. Was kurios anmutet, entpuppt sich als kaltblütiger Mord an der Inhaberin einer alteingesessenen Schokoladen-Confiserie in der Ville Close. Wer hatte es auf die visionäre Unternehmerin abgesehen, die immer auf der Suche nach neuen raffinierten Kreationen war? Und sind noch mehr Menschen in Gefahr? Um den dunklen Rätseln der Schokoladenwelt auf den Grund zu gehen, begeben sich Kommissar Dupin und Nolwenn, seine unersetzliche Mitarbeiterin, auf einen rasanten Roadtrip quer durch die Bretagne bis ins Baskenland.

FAQ

Rätselhafte Morde und berühmte bretonische Chocolatiers Noch nie war Kommissar Dupin so froh, einen neuen Fall zu haben, wie an diesem herrlichen Frühsommertag. Mit einem Bein steht er bereits auf dem - bedrohlich schwankenden - Boot im Hafenbecken von Concarneau, um unter der Anleitung eines Coaches seine Thalassophobie zu überwinden, als ihn der Anruf erreicht: Eine Frau ist ertrunken.…

Ein ebenso verführerischer wie cleverer Krimi, der mit viel französischem Flair und Humor punktet – perfekt für gemütliche Lesestunden, bei denen man das Kopfkino kurz auf „Bretonien“ einstellt und sich einfach fallen lässt. Wer Lust auf einen unkonventionellen, aber charmanten Kommissar und einen Mordfall mit süßer Note hat, sollte hier unbedingt zugreifen.

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