Wicked Deal: Traust du dich? (ungekürzt)
Kritik
Manchmal braucht es nur einen einzigen Moment, um alles auf den Kopf zu stellen – genau so fühlt sich „Wicked Deal: Traust du dich?“ von C. R. Scott an. Paige steckt mitten in der Bredouille, als ihr Tanzpartner verletzt ausfällt und sie prompt ihre Abschlussprüfung an der Tanzakademie gefährdet sieht. Doch dann taucht Harper auf, der Mann, den sie nie um Hilfe gebeten hätte – kühl, reich und irgendwie unnahbar. Und natürlich hängt an seiner Rettung ein Deal, dessen Bedingungen erst später enthüllt werden. Klingt spannend? Ist es auch.
Paige und Harper sind wunderbar gegensätzlich, was die Dynamik zwischen ihnen richtig elektrisierend macht. Paige ist clever und durchsetzungsstark, ohne dabei an verletzlicher Tiefe zu verlieren, während Harper mit seiner geheimnisvollen Aura für ordentlich Spannung sorgt. Die Autorin hat hier ein gutes Gespür für Charaktere, die sich nicht auf Klischees reduzieren lassen. Der Schreibstil ist locker, frisch und nimmt einen wirklich mit auf die Tanzfläche – man spürt fast jeden Schritt, jeden Herzschlag. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus emotionaler Tiefe und einer Prise erotischer Spannung, die keineswegs aufdringlich wirkt, sondern die Story punktgenau abrundet.
Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass manche Szenen etwas vorhersehbar bleiben, gerade bei den Verhandlungen um den ominösen „Deal“. Das zieht die Spannung zwar manchmal etwas runter, aber das macht das Buch insgesamt nicht kaputt. Wer sich gern auf eine Mischung aus Romantik, Drama und einem Hauch Geheimnis einlässt, wird hier definitiv seinen Spaß haben.
Kurz und knapp: „Wicked Deal: Traust du dich?“ ist genau das Richtige für alle, die Lust auf eine heiße, emotionale Geschichte mit Ecken und Kanten haben – perfekt für den nächsten verregneten Nachmittag oder eine kurze Auszeit. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen.