Wenn dir das hier gefiel …
Calendar Girl - Verführt
Key Facts
Kritik
Manchmal trifft man auf eine Geschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht – genau so ging es mir mit „Calendar Girl – Verführt“. Mia Saunders ist keine gewöhnliche Heldin: Sie steckt mitten in der Klemme, denn ihr Vater braucht dringend Geld, und zwar eine ganze Menge davon. Um die Schulden zu begleichen, lässt sie sich bei einer Agentur als Begleitung anheuern – für teures Geld, versteht sich. Doch das Abkommen ist klar: Keine Liebe, kein Sex. Ganz schön knifflig, wenn der erste Kunde ein Hollywood-Autor ist, der jede Regel zu sprengen scheint.
Die Handlung hält das richtige Maß an Spannung und prickelnden Momenten, ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Audrey Carlan versteht es, Mias innere Zerrissenheit zwischen Pflichtbewusstsein und plötzlich auftauchenden Gefühlen authentisch rüberzubringen. Die Dynamik zwischen Mia und Wes knistert so sehr, dass man als Leserin sofort spürt: Hier passiert mehr, als nur ein reiner Job. Was mir besonders gefallen hat, ist Carlan’s lockerer und dennoch fesselnder Stil – kein unnötiger Ballast, dafür umso mehr Tempo und Emotionen. Die Charaktere wirken echt, machen Fehler und sind damit total nahbar.
Klar, der Plot ist nicht komplett neu und das eine oder andere Klischee lässt sich nicht ganz vermeiden. Manch eine Wendung ist etwas vorhersehbar, aber hey – das macht die Geschichte auch irgendwie sympathisch und genau das Richtige für ein sommerliches Lesevergnügen, wenn man Lust auf ein bisschen Romantik und Drama hat.
Am Ende ist „Calendar Girl – Verführt“ genau das: packende Unterhaltung, die Spaß macht und mit einer Prise Herzklopfen überzeugt. Wer erotische Romane mit einem scharfen, selbstbewussten Female Lead mag und Geschichten liebt, die Lust auf mehr machen, sollte unbedingt zugreifen.
4.5 von 5 Sternen – ein scharfer, aber zutiefst menschlicher Roman, der neugierig auf die weiteren Monate macht.
Klappentext
Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals – leicht verdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr Januar...
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