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Erschienen:
2026-05-26
Preis:
14,99 € (EUR)
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Der Staat gegen Steinhöfel

Kritik

Sobald man „Der Staat gegen Steinhöfel“ aufschlägt, spürt man die Dringlichkeit hinter jedem Satz – hier geht es nicht nur um trockene Theorie, sondern um einen bitteren Kampf ums Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Joachim Nikolaus Steinhöfel nimmt uns mit auf eine Reise durch die Abgründe staatlicher Machtmechanismen, die unverhohlen gegen die Bürgerinnen und Bürger vorgehen, statt sie zu schützen. Ein ziemlich beunruhigender Blick hinter die Kulissen unserer Demokratie, der einen nicht so schnell loslässt.

Im Kern dreht sich das Buch um Steinhöfels persönlichen juristischen Feldzug gegen die Bundesregierung – 16 Prozesse allein 2024, alle gewonnen, was schon eindrucksvoll zeigt, auf welcher Schieflage das System steht. Dabei wird erzählt, wie Ministerien, Behörden und sogar das BKA Bürgerrechte mit Füßen treten, diffamieren und unter dem Label „Zivilgesellschaft“ NGOs als verlängerter Arm staatlicher Zensur instrumentalisieren. Besonders spannend ist die Analyse der Sprachmuster von Politikern wie Faeser, Habeck und Paus, die Grundrechte praktisch entwerten. Der Autor zeichnet ein klares Bild eines Staats, der sich vor seiner eigenen Bevölkerung zu fürchten scheint und das mit einem erstickenden Netz aus Überwachung und Kontrolle reagiert.

Die Figuren des Buches – vor allem Steinhöfel selbst als mutiger Anwalt der Meinungsfreiheit – sind mit viel Persönlichkeit gezeichnet und machen die komplexen juristischen und politischen Details zugänglich. Der Schreibstil ist erfrischend direkt, mal bissig, mal analytisch, aber immer leicht nachvollziehbar. Man bekommt das Gefühl, mit einem Verbündeten durch ein undurchsichtiges Labyrinth zu gehen, statt eine dröge Rechtsschrift zu lesen.

Klar, wer sich mit politischer Grundrechtsthematik so gar nicht anfreunden kann oder einen extrem nüchternen Sachbuchstil erwartet, dürfte hier stellenweise ins Stocken geraten. Manche Passagen könnten für Leser:innen ohne Vorwissen zu juristischen Feinheiten einen Tick zu detailliert sein. Trotzdem – und das macht gerade den Charme aus – reißt Steinhöfels Aufrichtigkeit und sein persönlicher Einsatz immer wieder rein.

Am Ende steht ein beeindruckend engagiertes Plädoyer, das uns daran erinnert, dass Freiheit kein Selbstläufer ist und genau deswegen jeden betreffen sollte. Ein Buch, das wachrüttelt, vielleicht auch mal auf die Nerven geht – aber vor allem zeigt, wie wichtig es heute ist, die Stimme zu erheben.

Wer also tiefer in die aktuellen politischen Machtspiele eintauchen will und sich nicht scheut, unbequem wahrzunehmen, wie dünn das Eis der Meinungsfreiheit manchmal ist, für den ist „Der Staat gegen Steinhöfel“ genau das Richtige.

Bewertung: 4 von 5 Sternen. Ein Muss für politisch Interessierte und eine ernsthafte Warnung vor einem alarmierenden Demokratie-Phänomen.

Klappentext

Das neue Buch von Spiegel-Nummer-1-Bestsellerautor („Die digitale Bevormundung“) Joachim Steinhöfel Was passiert, wenn der Staat seine Bürger nicht mehr vor Übergriffen schützt, sondern selbst zum Angreifer wird? Joachim Steinhöfel, Deutschlands profiliertester Kämpfer für die Meinungsfreiheit, dokumentiert eine beängstigende Entwicklung: Den systematischen Feldzug staatlicher Institutionen gegen die Freiheit des Wortes. Allein im Jahr 2024 führte Steinhöfel 16(!) Prozesse gegen die Bundesregierung – und hat sie alle gewonnen. Anhand dieser Verfahren gegen Ministerien, Behörden und Auseinandersetzungen mit dem BKA zeigt er, dass es sich um verfassungswidrige Eingriffe des Staates gegen eines unserer wichtigsten Grundrechte handelt. Der Grund: die wachsende Angst der Mächtigen vor einer Machtkritik, die sie nicht mehr kontrollieren können. Die Anatomie der Repression Vom Bundesamt für Justiz bis hin zu Regierungssprechern, die Bürger öffentlich diffamieren: Der Staat nutzt seine Ressourcen als Waffe gegen seine Bürger. Steinhöfel demaskiert den „staatlich-industriellen Zensurkomplex“ – ein toxisches Netzwerk aus Ministerien und finanzierten NGOs, die unter dem Deckmantel der „Zivilgesellschaft“ das erledigen, was dem Staat per Grundgesetz verboten ist: Einschüchterung seiner Bürger und die Zensur freier Rede. Warum dieses Buch ein Alarmzeichen ist: - Die „Tulsa King“-Doktrin: Wie der Staat Bevormundung und Gängelung an NGOs auslagert, um das Grundgesetz zu umgehen. - Das autoritäre Mindset: Steinhöfel analysiert die Rhetorik von Nancy Faeser, Robert Habeck und Lisa Paus und zeigt, wie Minister das Grundgesetz zum bloßen „Thesenpapier“ umdeuten. - Justiz im Sog der Politik: Von Hausdurchsuchungen wegen „Schwachkopf“-Memes bis hin zur Jagd auf Meinungen „unterhalb der Strafbarkeitsschwelle“. - Der Westen teilt sich: Während die USA die Meinungsfreiheit als Schutzschild des Bürgers verteidigen, wird Europa durch den Digital Services Act (DSA) zum globalen Vorreiter für staatliche Bevormundung und die Verfolgung von Plattformbetreibern. Wenn Minister die Freiheit fürchten Dieses Buch liefert die Analyse einer politischen Elite, welche die ungesteuerte Öffentlichkeit fürchtet und sich hinter einem Schutzwall aus öffentlich-rechtlichen Medien und vagen Rechtsbegriffen wie „Hass und Hetze“ und „Desinformation“ verschanzt. „Unsere Grundrechte sind Abwehrrechte gegen den Staat.“ Joachim Steinhöfel erinnert uns daran, warum wir diese Rechte heute entschlossener denn je verteidigen müssen. Ein unverzichtbares Werk für jeden, dem der Fortbestand unseres Rechtsstaates am Herzen liegt.

FAQ

Das neue Buch von Spiegel-Nummer-1-Bestsellerautor („Die digitale Bevormundung“) Joachim Steinhöfel Was passiert, wenn der Staat seine Bürger nicht mehr vor Übergriffen schützt, sondern selbst zum Angreifer wird?…

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