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Erschienen:
2026-02-27
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Schroffe Klippen (Alpen-Krimis 17)

Kritik

Schon die ersten Seiten von „Schroffe Klippen“ haben mich direkt in den Bann gezogen – dieses raue Irland, die schroffen Klippen und das ständige Spiel zwischen Sturm und Stille schaffen eine Atmosphäre, die sofort unter die Haut geht. Nicola Förg schickt ihre Ermittlerin Irmi Mangold diesmal an die Nordwestküste Irlands, wo ein rätselhafter Tod und das Verschwinden einer jungen Frau den Startschuss für einen spannenden Alpen-Krimi geben, der so ganz anders ist als erwartet.

Im Zentrum steht Irmi, die es einfach nicht lassen kann, nach dem perfekten Ruhestand zu suchen – stattdessen stürzt sie sich mitten hinein in dunkle Geheimnisse, skurrile Verdächtige und ein kompliziertes Netz aus Lügen. Die Kombination aus ihrem scharfen Spürsinn und der ungewohnten Kulisse macht Lust auf mehr. Besonders erfrischend fand ich, wie Förg aktuelle Themen wie digitale Nomaden und dubiose Greyhound-Rennen geschickt in die Handlung integriert, ohne sich in Details zu verlieren. Das bringt nicht nur frischen Wind, sondern auch eine gehörige Portion Realität in den Krimi-Alltag.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und mit einem Augenzwinkern, das die Spannung angenehm locker hält. Trotzdem nimmt die Geschichte in der zweiten Hälfte ordentlich Fahrt auf und hält alle Überraschungen parat. Nur an der einen oder anderen Stelle habe ich mir gewünscht, dass die Figuren noch etwas mehr Tiefe bekommen – manche bleiben eher skizzenhaft, sodass ich nicht immer sofort mit ihnen warm wurde. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Für alle, die gerne klassische Krimis mögen, die aber auch mal ungewöhnliche Schauplätze und Gesellschaftsthemen einbeziehen, ist „Schroffe Klippen“ genau das Richtige. Wer jetzt denkt, das ist mal wieder ein Alpen-Krimigelage-Standard, der irrt – die Kombination aus Irlands Wildheit und Förgs treffsicherer Erzählnote macht den 17. Band zu einem kurzweiligen, aber bleibenden Leseerlebnis.

Mein Fazit: Spannend, modern und mit einer Ermittlerin, die einfach nicht locker lässt. Für Fans der Reihe sowieso Pflicht, für Krimifreunde mit Faible für Ambiente und Subtext eine klare Empfehlung.

4 von 5 Sternen

Klappentext

Unfall oder Mord? Geht es um Rache, Gier oder soll etwas vertuscht werden? In »Schroffe Klippen«, dem 17. Band ihrer überaus erfolgreichen und beliebten Alpenkrimi-Reihe, bleibt SPIEGEL-Bestsellerautorin Nicola Förg ihrem genialen Rezept für erfolgreiche Krimis treu: aktuelle Themen, verpackt in raffinierte Plots, und eine Ermittlerin mit besonderem Gespür für Lügen, Unwahrheiten und verborgene Abgründe: Irmi Mangold. Auch in »Schroffe Klippen« will es mit dem Ruhestand für Irmi Mangold einfach nicht klappen. Oder kann sie das Ermitteln nur einfach nicht lassen? Das Opfer: eine moderne digitale Nomadin. Die Hintergründe: rätselhaft. Der Schauplatz: Irlands raue Nordwest-Küste. Eine junge Frau, tot in der Gischt am Fuße schroffer Klippen! Irmis Mitbewohnerin kannte Anja, das Opfer, und glaubt nicht an einen Unfall. Sie bittet Irmi um Hilfe. Diese reist widerwillig nach Irland; erst als sie erfährt, dass auch noch die Tochter der Verstorbenen spurlos verschwunden ist, erwacht ihr Ermittlergeist. Sie und Student Malcolm stoßen auf viele Verdächtige, darunter die Schwiegereltern und skrupellose Greyhound-Züchter. Und was hat ein schwer verletzter Flüchtling mitten in einem Steinkreis damit zu tun? Auch Anjas Lebensstil könnte Anstoß erregt haben: Sie arbeitete remote bei einer Pharmafirma und lebte in einem Luxuscamper am Strand. Der komplexe Fall lässt Irmi nicht mehr los. »Nicola Förg ist eine Meisterin darin, spannende Geschichten zu erzählen, die Missstände aufzeigen « SR3 Auch in diesem 17. Band ihrer SPIEGEL-Bestseller-Reihe bindet Nicola Förg wieder ein spannendes und aktuelles Thema ein – bei jedem ihrer Kriminalromane lernt man etwas dazu! Auf Basis intensiver Recherche erzählt Nicola Förg ihre spannenden Plots mit Tempo, Raffinesse und immer auch mit einem Augenzwinkern. In »Schroffe Klippen« geht es unter anderem um die moderne Arbeitsrealität, die Menschen zu digitalen Arbeitsnomaden werden lässt. Zugleich baut Nicola Förg fesselnde und zugleich beklemmende Informationen über die Greyhoundzucht und Hunderennen in Irland in ihren Krimi ein – ein düsteres und gewaltbereites Milieu. Hintergrund für einen Mord? »Irmi Mangold Krimis werden nie langweilig.« RadioLounge Dabei befindet sich Irmi Mangold diesmal sogar auf ungewohntem Terrain. Schauplatz ist die Küste Irlands, eine Landschaft so dramatisch und wild, dass selbst Irmi Mangold sich der Faszination nicht entziehen kann.

FAQ

Unfall oder Mord? Geht es um Rache, Gier oder soll etwas vertuscht werden?…

Spannend, modern und mit einer Ermittlerin, die einfach nicht locker lässt. Für Fans der Reihe sowieso Pflicht, für Krimifreunde mit Faible für Ambiente und Subtext eine klare Empfehlung.

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