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Autor:
Erschienen:
2021-08-19
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Über die Psychologie des Geldes

Kritik

Schon beim ersten Durchblättern merkt man: Hier geht es nicht um schnöde Zahlenkolonnen oder die nächste Raketenrendite – sondern um das, was wirklich hinter unserem Umgang mit Geld steckt, nämlich unsere Köpfe und Herzen. Morgan Housels „Über die Psychologie des Geldes“ nimmt einem charmant an die Hand und zeigt auf, wie unser Denken, unsere Gefühle und Erfahrungen unsere finanzielle Realität formen – oft viel mehr als kühle Kalkulationen.

Das Buch besteht aus 20 lebhaften Kurzgeschichten, die auf ganz unterschiedliche Weise beleuchten, wie Menschen mit Geld umgehen – mal klug, mal chaotisch, immer aber sehr menschlich. Dabei gibt es keine typischen Hauptfiguren; vielmehr sind es kleine Einblicke in verschiedene Lebenssituationen, die den Lesenden immer wieder zum Nachdenken und Schmunzeln bringen. Housel schreibt dabei so locker und verständlich, dass sich auch komplexe Zusammenhänge ganz spielerisch ergründen lassen. Man fühlt sich beim Lesen nicht belehrt, sondern wohlwollend begleitet. Besonders gelungen finde ich, wie er psychologische Aspekte greifbar macht, ohne in Jargon zu versinken oder belehrend zu wirken.

Klar, wer auf der Suche nach handfesten Investmentstrategien oder präzisen Finanztools ist, könnte hier vielleicht etwas vermissen. Das Buch liefert keine Anleitung zum Reichtum, sondern vielmehr einen Spiegel unserer inneren Geldwelt. Das kann manchmal etwas abstrakt wirken, gerade wenn man konkreten Handlungsbedarf hat. Aber hey, es ist ja auch keine Bedienungsanleitung – sondern eine Einladung, das eigene Verhalten zu reflektieren.

Am Ende des Tages fühlt sich „Über die Psychologie des Geldes“ wie ein entspannter, smarter Plausch über ein Thema an, das uns alle betrifft und das oft viel komplizierter erscheint, als es eigentlich sein müsste. Wer bereit ist, nicht nur auf Kontostände zu starren, sondern auch auf sich selbst, findet hier eine wertvolle, inspirierende Lektüre.

Vier Sterne, weil Housel auf erfrischende Weise zeigt, dass Geld eben nicht nur Zahlen sind, sondern vor allem eine Geschichte aus Leben, Emotionen und Entscheidungen. Ein Buch für alle, die mehr als nur Finanztipps wollen – nämlich eine neue Perspektive auf das, was Geld wirklich bedeutet.

Klappentext

»Geld hat viel mehr mit Psychologie zu tun als mit Finanzen.« Wenn es um Geld geht, glauben wir, dass wir bestimmte Fakten, Regeln und Gesetzmäßigkeiten kennen müssen. Wir gehen davon aus, die Welt der Finanzen sei die Welt der Mathematik, in der Daten und Formeln einem exakt sagen, wie man sich verhalten soll – und die Menschen würden sich dann danach richten. Dabei ist das Gegenteil der Fall: In der realen Welt treffen Menschen ihre finanziellen Entscheidungen nicht aufgrund einer Tabellenkalkulation. Sie treffen sie beim Abendessen oder während eines Meetings, wo die persönliche Geschichte, der individuelle Blick auf die Welt, das eigene Ego und weitere krude Einflüsse zusammentreffen. Es geht also in erster Linie um Psychologie, um Emotionen und Grauzonen. Anhand von 20 Kurzgeschichten vermittelt der preisgekrönte Autor Morgan Housel anschaulich, dass bei Geldthemen nicht entscheidend ist, über wie viel theoretisches Wissen jemand verfügt, sondern wie er sich in einer Stresssituation verhält. »Eines der besten und originellsten Finanzbücher seit Jahren.« Jason Zweig,  The Wall Street Journal »Morgan Housel ist einer der hellsten neuen Sterne am Finanzhimmel. Er ist für jeden zugänglich, der mehr über die Psychologie des Geldes erfahren möchte. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.« James P. O'Shaughnessy, Autor von  Die besten Anlagestrategien aller Zeiten

FAQ

»Geld hat viel mehr mit Psychologie zu tun als mit Finanzen.« Wenn es um Geld geht, glauben wir, dass wir bestimmte Fakten, Regeln und Gesetzmäßigkeiten kennen müssen. Wir gehen davon aus, die Welt der Finanzen sei die Welt der Mathematik, in der Daten und Formeln einem exakt sagen, wie man sich verhalten soll – und die Menschen würden sich dann danach richten.…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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