Cover Commissaire Cluzet und der Klang des Todes - Commissaire Cluzet, Folge 8 (Ungekürzt)
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Autor:
Erschienen:
2026-05-01
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Commissaire Cluzet und der Klang des Todes - Commissaire Cluzet, Folge 8 (Ungekürzt)

Kritik

Manchmal will man einfach nur ein Buch, das einen sauber aus dem Alltag holt – und genau das schafft „Commissaire Cluzet und der Klang des Todes“ im Handumdrehen. Sobald die Polizistin Sandrine Saidi zu ihrem vermeintlich entspannten Chorwochenende in der alten Abtei Saint-Cécile ankommt, wittert man schon fast, dass hier nichts so friedlich bleiben wird. Und ja, prompt findet man den Mäzen Antoine Mercier tot im Kreuzgang, ein Schlag, der nicht nur die Beteiligten erschüttert, sondern auch den perfekten Startschuss für fesselnde Detektivarbeit bedeutet.

Das Ermittler-Duo Cluzet und Saidi ist wieder ein echter Gewinn: Cluzet, der zurückgezogen lebende Commissaire, strahlt trotz Ruhestand viel Charme und Lebenserfahrung aus, während Saidi mit ihrem frischen Drive und cleverem Kopf das Ermittlerteam ergänzt. Besonders schön ist, wie die Figuren nicht als reine Crime-Maschinen funktionieren, sondern mit Ecken und Kanten daherkommen, sodass man fast das Gefühl hat, selbst mit im Gartenhäuschen oder beim Calvados-Treff dabei zu sein.

Alexandre Dupont schreibt unaufgeregt, aber immer bildhaft genug, um Atmosphäre herzustellen. Die Spannung schleicht sich behutsam ein und steigert sich mit jedem Kapitel – ein bisschen so, als würde man einer Melodie lauschen, die erst ganz harmlos startet und dann mit unverhofften Tönen überrascht. Dabei passt der Titel wirklich gut, denn die Story bleibt stets gut abgestimmt, ohne in Kitsch oder Overacting abzudriften.

Klar, manchmal zieht die Handlung ein wenig in die Länge, oder ein paar Wendungen fühlen sich etwas zu konstruiert an – das geht vielleicht ein Touch zu sehr in Richtung altbewährtes Krimi-Muster. Aber eben nicht so sehr, dass es den Lesespaß trübt.

Wer auf ruhige, atmosphärische Krimis steht, bei denen die Charaktere und die Orte mindestens genauso spannend sind wie der Fall, darf hier gerne zugreifen. Es ist kein Hochgeschwindigkeits-Thriller, aber ein solides, gut erzähltes Krimi-Erlebnis mit einer Prise sympathischem Lokalkolorit.

4 von 5 Sternen – für ein entspannt-melancholisches Krimivergnügen mit Herz und Bodenhaftung.

Klappentext

Polizistin Sandrine Saidi nimmt sich eine Auszeit: Sie freut sich auf ein Chorwochenende in der ehemaligen Abtei Saint-Cécile. Doch daraus wird nichts - denn der wohlhabende Mäzen und Förderer des Chors Antoine Mercier liegt tot im Kreuzgang. Für alle ist seine Ermordung ein Schock. Commissaire Cluzet eilt in die Abtei, um Sandrine bei ihren Ermittlungen zu unterstützen. Schon bald zeigt sich, dass Mercier keineswegs der unantastbare Wohltäter war, für den er sich ausgab. Mehrere Teilnehmer hatten Gründe, ihn zu hassen. Cluzet und Sandrine entdecken ein Netz aus verletztem Stolz, zerplatzten Hoffnungen und falschen Spuren ... Über die Serie: Urbain Cluzet ist Commissaire de Police in Paris. Besser gesagt, er war es. Denn nach dem Tod seiner geliebten Frau und seiner Pensionierung zieht er sich in seinen Geburtsort, das beschauliche Auciel Haute in der Normandie, zurück. Doch das Ermitteln kann er nicht lassen. Zumal Sandrine Saidi, die begabteste Polizistin des Ortes, von ihrem inkompetenten Chef, dem Major de Police Melki, ausgebremst wird. Dennoch - oder gerade deswegen - genießt Cluzet das gemütliche Leben in Auciel Haute, wo er im kleinen Gartenhäuschen der Pension seiner Wahl-Enkelin Nathalie Bosc wohnt und sich regelmäßig mit seinem besten Freund, dem Apfelbauern und Schwarzbrenner Bruno, auf einen Calvados trifft.

FAQ

Polizistin Sandrine Saidi nimmt sich eine Auszeit: Sie freut sich auf ein Chorwochenende in der ehemaligen Abtei Saint-Cécile. Doch daraus wird nichts - denn der wohlhabende Mäzen und Förderer des Chors Antoine Mercier liegt tot im Kreuzgang.…

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