Cover Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm - Inspektor Takeda ermittelt, Band 8 (Ungekürzt)
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Erschienen:
2025-06-18
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Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm - Inspektor Takeda ermittelt, Band 8 (Ungekürzt)

Kritik

Manchmal braucht es genau diese Art von Krimi, der einen nicht mehr loslässt, sobald man die erste Seite aufschlägt – und „Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“ schafft genau das mit Bravour. In diesem achten Band der Reihe nimmt uns Henrik Siebold mit nach Hamburg, wo sich ein Fall um einen verschwundenen Sushi-Koch und eine mysteriöse Leiche verstrickt, die mehr Fragen als Antworten bringt. Inspektor Takeda, unser liebenswerter Ermittler mit einer Schwäche für Jazz, wird mit einer Geschichte konfrontiert, die nicht nur kulinarisch spannend ist, sondern auch tief in die Schattenseiten des Rampenlichts und der Drogenwelt führt.

Was ich besonders mochte? Takeda selbst ist keine glattgebügelte Superheld-Figur, sondern ein kluger, manchmal zynischer Charakter, der mit Charme und Verstand durch die Ermittlungen navigiert. Die Mischung aus japanischer Kultur, dem Flair Hamburgs und dem cleveren Erzählstil von Siebold gibt dem ganzen Buch eine ganz eigene Atmosphäre. Der Plot ist raffiniert gestrickt, hält dich bei der Stange, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren – perfekt für alle, die gern mitraten, ohne sich zu verzetteln.

Ein kleiner Wermutstropfen: Manchmal hätte ich mir mehr Tempo gewünscht, gerade weil einige Abschnitte etwas ausschweifend wirken. Aber das schmälert den Lesegenuss kaum, denn die Dialoge sind echt gut geschrieben und die Figuren wirken spürbar lebendig. Und apropos lebendig – die Szenen mit der Sushi-Szene sind so anschaulich, dass man fast den Reis riechen kann.

Wer auf spannende Krimis mit kulturellem Twist und einem Ermittler, bei dem man gerne mal einen Drink auf seine scharfzüngigen Kommentare heben möchte, steht, macht mit diesem Hörbuch nichts falsch.

Kurz gesagt: ein kluger, atmosphärisch dichter Krimi, der Spaß macht und Kopfkino liefert.

Bewertung: 4 von 5 Sternen.

Klappentext

Der verschwundene Koch und die Sushi-Mafia Hiroyuki End_ galt in Tokio als Meister der Sushi-Köche. Doch dann verließ er Japan heimlich, um in Hamburg als Hilfskoch unterzutauchen. Nun ist er verschwunden - und Inspektor Takeda soll ihn finden. Tatsächlich wird bald eine Leiche entdeckt: TV-Koch Tom Trautmann, für den Hiroyuki gearbeitet hat. Könnte Hiroyuki seinen Chef getötet haben? Bald jedoch tun sich neue Spuren auf: Anscheinend hatte Trautmann mit Kokain und anderen Drogen zu tun. Ein neuer Fall für Ermittlungsgenie und Jazzliebhaber Inspektor Takeda.

FAQ

Der verschwundene Koch und die Sushi-Mafia Hiroyuki End_ galt in Tokio als Meister der Sushi-Köche. Doch dann verließ er Japan heimlich, um in Hamburg als Hilfskoch unterzutauchen.…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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