The Score – Mitten ins Herz
Kritik
Manchmal trifft einen ein Buch mitten ins Herz – und genau so fühlt sich „The Score – Mitten ins Herz“ von Elle Kennedy an. Die Geschichte rund um Dean, den selbstbewussten College-Eishockeyspieler, und Allie, die Studentin mit verletztem Herzen, nimmt dich gleich mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, bei der die Grenzen zwischen Freundschaft und mehr immer wieder wackeln.
Dean hat alles im Griff, zumindest dachte er das, bis Allie ihm einen unerwarteten Strich durch die Rechnung macht. Sie will keine Romanze, sondern Freundschaft, was für einen Typen wie Dean, der sonst immer bekommt, was er will, fast schon ein Albtraum ist. Dieser Konflikt bringt jede Menge Herzklopfen, kleine Missverständnisse und viel Gefühl ins Spiel – genau das macht die Story so lebendig. Elle Kennedys Schreibstil ist dabei locker und flüssig, mit einer Prise Humor, die das sonst so ernste Thema locker auflockert. Besonders charmant: Die chemische Funken zwischen Dean und Allie sind spürbar, aber nicht übertrieben kitschig.
Die Figuren sind alles andere als eindimensional. Dean wächst im Verlauf der Geschichte über sich hinaus, und Allie wirkt authentisch verletzlich und stark zugleich. Ein kleines Manko ist vielleicht, dass manche Dialoge gelegentlich vorhersehbar sind, aber das tut dem Lesespaß keinen größeren Abbruch. Wer eine Geschichte sucht, die nicht nur von Leidenschaft, sondern auch von echtem Herzschmerz erzählt, ist hier genau richtig.
Kurz gesagt: „The Score – Mitten ins Herz“ ist ein mitreißender, herzerwärmender Roman, der sowohl Sportfans als auch Liebhaber*innen emotionaler Geschichten begeistern wird. Klar, vielleicht kein literarisches Meisterwerk, aber definitiv ein Wohlfühlbuch zum Abschalten und Mitfiebern.
4 von 5 Sternen – perfekt für alle, die Lust auf eine romantische Challenge mit Eishockey-Flair haben.