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Morden ohne Sorgen - Eine Flussfahrt, die ist tödlich
Key Facts
Kritik
Wer hätte gedacht, dass eine idyllische Bootsfahrt auf der Havel so schnell zum Schauplatz eines Mordes werden kann? Andreas K. Buchholz entführt uns in „Morden ohne Sorgen – Eine Flussfahrt, die ist tödlich“ mitten ins schöne Potsdam, wo das Zwitschern der Vögel auf einmal von einem kalten Todesfall überschattet wird. Ein toter Beamter in einem Ruderboot, und schon findet sich Lokalreporter Frederik Loebell mit seinem quirlig-kessen Zwergdackel Wilhelm mittendrin in einem Krimi, der zwar chaotisch, aber herrlich kurzweilig ist.
Die Handlung ist erfrischend unkompliziert: Loebell will eigentlich nur seine Stadt und ihren Fluss genießen, gerät aber prompt in einen spannenden Fall, der ihn zusammen mit Kommissarin Edda Kleist und seiner Jugendliebe Fleur auf die Spur eines mysteriösen Reedereibesitzers führt. Dass der Täter nicht auf Anhieb gefasst wird, sorgt für genügend Tempo und Wendungen, ohne dass das ganze Geschehen zu hektisch wirkt. Besonders charmant ist der Umgang der Figuren miteinander – hier fliegen nicht nur Verdächtigungen hin und her, sondern auch eine ordentliche Portion Witz und Herzlichkeit.
Der Stil von Buchholz ist unkompliziert und locker, aber keineswegs oberflächlich. Seine lebendigen Figuren, allen voran natürlich der sympathische Loebell und sein cleverer Zwergdackel, geben der Geschichte eine angenehme Portion Bodenständigkeit und Humor. Zwischendurch dachte ich mir wirklich mehr als einmal: „Mensch, so ein Chaot im Reporter-Dasein ist doch genau das, was kleine Provinzkrimis brauchen!“ Der Mix aus typischem Lokalkolorit, feiner Ironie und einer Prise Krimi-Action macht das Lesen zum Vergnügen.
Klar, manches ist ein bisschen vorhersehbar, und die eine oder andere Wendung hätte durchaus knackiger ausfallen können. Wer auf große Thriller-Spannung hofft, ist hier falsch – das ist eher ein gemütlicher Krimi, bei dem das Miteinander und die charmanten Dialoge ganz vorne stehen. Auch die Nebenfiguren wirken manchmal etwas stereotyp, aber im Gesamtpaket stört das kaum.
Fazit: Wer Lust auf einen humorvollen, leicht chaotischen Provinzkrimi mit sympathischen Figuren, einem cleveren Zwergdackel und einer schönen Portion Lokalkolorit hat, wird bei „Morden ohne Sorgen – Eine Flussfahrt, die ist tödlich“ mit einem Lächeln durch Potsdam spazieren. Es ist nicht der düsterste oder anspruchsvollste Krimi, aber definitiv einer, der Spaß macht und Lust auf mehr von Frederik Loebell weckt.
** (4 von 5 Sternen) – So ein entspanntes Krimi-Erlebnis mit Herz und Witz liest man gern.
Klappentext
Für den Lokalreporter ist der Täter auch schnell gefunden: der stinkreiche Reeder Kai-Uwe Hannig. Wenn der kein wasserdichtes Alibi hätte, wäre die Sache leichter. Gemeinsam mit Kommissarin Edda Kleist und seiner Jugendliebe Fleur geht Loebell jedem Hinweis nach. Wenn er dabei mal nicht das Wichtigste übersieht ...
Frühlingshaft, mörderisch und leicht chaotisch: »Eine Flussfahrt, die ist tödlich« ist der nächste Fall für Frederik Loebell aus der humorvollen Provinz-Krimi-Reihe »Morden ohne Sorgen«.
Im schönen Potsdam, zwischen Schlössern und Parks, stolpert Frederik mit seinem Zwergdackel Wilhelm über die eine oder andere Leiche. Zum Glück stehen ihm mehrere tapfere Helfer zur Seite - die lebensfrohen Reporterin Lisi und der junge Redakteur Tuan, sowie Loebells liebste Ermittlungspartnerin Fleur. Ach, und Zwergdackel Wilhelm ist mit seiner Spürnase natürlich auch immer dabei.
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