Wenn dir das hier gefiel …
Der erste letzte Tag
Key Facts
Kritik
Manchmal sind es die unerwarteten Begegnungen, die das Leben komplett auf den Kopf stellen – genauso fühlt sich „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek an. Ein Roadtrip, der nichts mit dem typischen Thriller-Trubel zu tun hat, sondern vielmehr eine emotionale Achterbahnfahrt mit ganz unterschiedlichen Charakteren verspricht.
Livius Reimer ist ein Mann, der verzweifelt versucht, seine Ehe zu retten. Als sein Flug ausfällt, nimmt er widerwillig eine Mitfahrgelegenheit mit Lea von Armin an – einer Frau, die so schrill und unkonventionell ist, dass man sie sofort entweder lieben oder absolut nicht verstehen kann. Die beiden könnten kaum verschiedener sein, und genau das macht die Geschichte so spannend und oft richtig witzig. Ihr ungeplantes Experiment, diesen Tag so zu leben, als wär’s der letzte, ist gleichermaßen berührend, klug und mitunter ziemlich schräg.
Fitzek zeigt hier eine ganz neue, überraschend leichte Seite, die ich so von ihm nicht erwartet hätte. Der Schreibstil ist flott, locker und voller ironischer Dialoge, die den ernsten Unterton wunderbar auflockern. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz, auch wenn sie stellenweise ein bisschen überdreht wirken – man spürt einfach die Authentizität hinter jeder Zeile. Einziger kleiner Wermutstropfen: Manche Wendungen wirken ein bisschen konstruiert oder überspitzt, was den Erzählfluss kurzzeitig ausbremst. Außerdem könnte die Geschichte an manchen Stellen ein wenig mehr Tiefe vertragen, ohne dabei an Tempo zu verlieren.
Für alle, die keine Lust auf düstere Thriller haben, sondern lieber eine Prise Humor, Herz und Tiefgang auf einer nicht ganz gewöhnlichen Reise suchen, ist dieses Buch definitiv eine gute Wahl. Wer mit schrulligen Charakteren umgehen kann und sich auf kleine, aber feine Überraschungen einlässt, wird hier einige kurzweilige Lesestunden erleben.
Fazit: Ein unkonventioneller Fitzek, der mit viel Charme und Witz erzählt, auch wenn nicht alles perfekt rundläuft. 3,5 Sterne für dieses erfrischende Roadtrip-Abenteuer – lesenswert, aber eben kein Pageturner der allerersten Liga.
Klappentext
Ein ungleiches Paar.
Eine schicksalhafte Mitfahrgelegenheit.
Ein Selbstversuch der besonderen Art.
Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich - mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben!
Ein Roadtrip voller Komik, Dramatik und unvorhersehbarer Abzweigungen!
Von Deutschlands Bestsellerautor Nr. 1 Sebastian Fitzek – mit zwei skurrilen, ans Herz gehenden Hauptfiguren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
"Sebastian Fitzek ist in einem für ihn untypischen Literatur-Genre unterwegs – und macht dabei keine schlechte Figur. (...) Ein mit Leichtigkeit geschriebenes Werk voller Humor und Komik." Passauer Neue Presse
"Spitzbübisch, ironisch und voll humoriger, aber tiefgründiger Dialoge." Belletristik-Couch