Cover Sörensen geht aufs Haus - Sörensen ermittelt, Band 6 (ungekürzt)
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Autor:
Erschienen:
2026-02-20
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Sörensen geht aufs Haus - Sörensen ermittelt, Band 6 (ungekürzt)

Kritik

Manchmal kommt ein Buch genau richtig – und „Sörensen geht aufs Haus“ ist so ein Fall. Schon zu Beginn spürt man die Schwere, die auf dem Protagonisten lastet: Ein Ermittler, der nicht nur einen kniffligen Fall lösen muss, sondern dabei auch mit seiner eigenen Vergangenheit kämpft. Das macht diesen sechsten Band der Reihe besonders persönlich und tiefgründig.

Im Mittelpunkt steht Sörensen, der gerade seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat und sich zudem mit einem alten Schulfreund konfrontiert sieht, der so einiges durcheinanderbringt. Als hinter seinem Haus menschliche Überreste gefunden werden, wird aus einem Cold Case ein brisanter neuer Fall. Die Dynamik zwischen Sörensen und seiner Kollegin Jennifer, die selbst vor Veränderungen steht, bringt dabei eine zusätzliche emotionale Ebene ins Spiel. Sven Strickers Schreibstil ist dabei angenehm leicht, humorvoll und trotzdem präzise – genau die Mischung, die einen dabei behält, auch wenn’s mal ernst wird. Besonders mochte ich, wie die Charaktere lebendig und authentisch wirken, nicht bloß Klischees abgearbeitet werden.

Klar, manchmal stolpert die Handlung ein bisschen überlicherweise voran, und manche Nebenstränge hätten etwas mehr Tiefe vertragen können. Aber das ist Verzeihbar bei so einer sympathischen Erzählstimme und einem Plottwist nach dem anderen. Man fühlt sich fast wie bei einem Plausch mit einem alten Kumpel, der dir seine Geschichte erzählt – spannend und direkt.

Wer Lust auf einen Krimi hat, der weit mehr ist als nur ein bisschen Mord und Totschlag, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Ein großer Pluspunkt für alle, die gern Charakterentwicklung und echte Gefühle in einem spannenden Setting mögen.

Unterm Strich: Ein persönlicher, unterhaltsamer und durchaus berührender Krimi, der Lust auf mehr macht.

4 von 5 Sternen.

Klappentext

Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart - sein sechster und bisher persönlichster Fall! Veränderungen stehen an bei Sörensen - und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jennifer braucht - die sich allerdings ebenfalls verändern möchte ...

FAQ

Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart - sein sechster und bisher persönlichster Fall! Veränderungen stehen an bei Sörensen - und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht.…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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