Wenn dir das hier gefiel …
Zum 161. Mal 3 klasse Krimis für den Strand
Key Facts
Kritik
Sobald man die erste Geschichte aufschlägt, fühlt es sich fast an wie ein Abstecher in eine vertraute, spannende Welt – perfekte Lektüre für den Strand oder einen entspannten Abend auf der Couch. „Zum 161. Mal 3 klasse Krimis für den Strand“ liefert drei knackige Fälle, die unterschiedlicher nicht sein könnten: von einem mysteriösen Todesfall in Tanger über eine geheimnisvolle Lehrerin bis hin zu einem ehemaligen Legionär, der mitten in eine tödliche Verschwörung gerät.
Die Hauptpersonen haben ordentlich Charakter, ohne dabei zu überzeichnet zu wirken. Besonders der Legionär aus dem letzten Krimi bleibt hängen – ein harter Kerl, der mit den Schatten der Vergangenheit kämpft und durch den dichten Plot treibt die Spannung permanent nach vorne. Alfred Bekker schreibt gewohnt flüssig und mit einer Prise Humor, die den Lesespaß hebt, ohne vom Geschehen abzulenken. Man merkt, dass er sich in der Krimi-Welt auskennt und das Genre liebt.
Klar, wer tiefgründige psychologische Thriller sucht, wird hier vielleicht nicht vollkommen bedient. Die Stories sind eher kurz und knackig, manchmal wirken sie ein bisschen routiniert, aber das ist genau das, was man an einem Strandkrimi schätzt: keine unnötigen Längen, sondern spannende Unterhaltung zum Abschalten.
Am Ende bekommt man solide Krimi-Kost, mit einer Prise Nostalgie für Fans klassischer Erzählkunst und einer Portion Abenteuer. Für alle, die Leichtes mit Anspruch mögen und auf abwechslungsreiche Kurzkrimis stehen, ist dieses Buch definitiv eine sichere Bank.
4 von 5 Sternen – spannend, unterhaltsam und ideal für kurzweilige Lese-Momente.