Wenn dir das hier gefiel …
Vermieter küsst man nicht (Clover Park: Die Reynolds-Marino-Familie 1)
Key Facts
Kritik
„Vermieter küsst man nicht“ – Charmant, prickelnd und mit Ecken und Kanten
Manchmal ist es genau diese eine Geschichte, die mit einer Prise Humor und einer guten Portion Herz dein Lesevergnügen entfacht – genau so geht es einem mit Kylie Gilmores „Vermieter küsst man nicht“. Schon der Titel sorgt für ein kleines Schmunzeln, und die Story macht dem Spaß ganz schnell alle Ehre.
Im Zentrum stehen Zoë, eine lebensfrohe Jazz-Sängerin mit einem ziemlich turbulenten Liebesleben, und Gabe, ihren attraktiven, aber durch und durch gestressten Ex-Vermieter. Nach einem kleinen Liebes-Fiasko gibt Gabe Zoë widerwillig eine neue Bleibe – und von da an funkt es ordentlich zwischen den beiden. Der Plot? Locker-flockig, ohne allzu große Dramatik, aber mit genug Emotion, um die Seiten fliegen zu lassen. Besonders gelungen fand ich, wie Gilmore die Beziehung auf einer Freundschaft aufbaut und dabei mit viel Charme und, ja, auch prickelnder Spannung die beiden Persönlichkeiten gegeneinander ausspielt.
Zoë besticht als Charakter mit ihrem Humor und ihrer Verletzlichkeit, während Gabe, der ehemalige hart durchgreifende Anwalt, mit Ecken und Kanten punktet. Der Schreibstil ist klar und leicht, perfekt für einen entspannten Leseabend – ohne dabei seicht zu sein. Man merkt, dass hier eine Autorin am Werk ist, die ihre Figuren liebt und ihnen Tiefe schenkt.
Kritisch anmerken würde ich, dass einige Aktionen des männlichen Protagonisten (auch in Kommentaren anderer Leser:innen zu sehen) durchaus zwiespältig wahrgenommen werden können. Wer sensibel bei Themen wie Einwilligung ist, sollte hier aufmerksam lesen und ggf. zwischendurch durchatmen. Für andere wird genau das ein Teil der dramatischen Dynamik sein. Auch die Nebenhandlung bleibt stellenweise ein bisschen in der Komfortzone, ohne große Überraschungen.
Fazit: „Vermieter küsst man nicht“ ist der perfekte Wohlfühl-Roman für alle, die Lust auf eine leicht schräge, aber süße Lovestory mit Grips und Herzblut haben – ideal für den entspannten Abend auf der Couch oder für den nächsten Urlaub. Wer auf Fans von Friends-to-Lovers-Geschichten steht und kein Problem mit kleinen Stolpersteinen in der Charakterentwicklung hat, sollte hier zugreifen.
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Ein angenehmer Lesegenuss mit viel Humor und prickelnder Chemie, der nur hier und da etwas abrundet hätte sein können. Trotzdem ein warmherziger Auftakt zur Reynolds-Marino-Familie.
Klappentext
Jazz-Sängerin Zoë Davis hat nach einer winzigen, unbedachten Affäre mit ihrem Vermieter die Kündigung bekommen. Als ihr Gabe Reynold daraufhin die Wohnung über seiner Garage anbietet, hat Zoë ihre Lektion gelernt und wird sich hüten, noch einmal etwas mit einem Vermieter anzufangen – ganz gleich, wie heiß er ist.
Der ehemalige knallharte Rechtsanwalt Gabe kehrt nach Clover Park zurück, um ein stressfreies Leben zu führen und sich dort dem Markt lächerlicher „Rechtsfälle“ zu widmen. Als Zoë ihn um juristischen Rat bittet, ist Gabes Lösung für ihr Problem auch ein Schock für ihn.
Gabe hat jeden Grund, irgendetwas von Dauer zu vermeiden; als Zoë ihm sagt, dass sie nur einen Monat bleiben würde, hält er das für eine perfekte Situation. Doch wenn die Leidenschaft derart heiß auflodert, muss sich jemand die Finger verbrennen.
Die Clover Park-Serie!
Clover Park: Die O’Hare-Familie
Das Gegenteil von wild
Daisy schafft alles
In den Falschen verguckt
Ein Weihnachtsmann zum Küssen
Raus aus der Tretmühle
Clover Park: Die Reynolds-Marino-Familie
Vermieter küsst man nicht
Nicht mein Romeo
Bring mich auf Touren
Clover Park Braut
Gewagte Verlobung
Retter in der Not
Eine verführerische Freundschaft