Eragon - Der Auftrag des Ältesten
Kritik
Kaum hat man „Eragon – Der Auftrag des Ältesten“ aufgeschlagen, zieht einen die Welt von Alagaësia sofort erneut in ihren Bann. Nach den epischen Ereignissen des ersten Bandes steht unser junger Drachenreiter Eragon nun vor einer ganz neuen, erdrückenden Verantwortung – und genau diese innere Zerrissenheit macht die Geschichte so spannend und greifbar. Die Handlung konzentriert sich weniger auf wilde Schlachten als auf den schwierigen Versuch, eine fragile Ordnung zu bewahren, während dunkle Mächte und politische Intrigen das Land bedrohen.
Eragon selbst entwickelt sich weiter, bleibt dabei aber sympathisch authentisch – kein perfekter Held, sondern einer, der kämpft, zweifelt und wächst. Besonders toll fand ich die Beziehung zu seinem Drachen Saphira, die immer wieder für magische Momente sorgt und zeigt, wie tief Verbundenheit sein kann. Paolinis Schreibstil ist angenehm flüssig, die Beschreibungen machen die fantastische Welt lebendig, ohne dabei zu sehr ins Schwafeln abzudriften – perfekt für einen entspannten Lesegenuss.
Klar, ab und an schleichen sich kleinere Längen ein, und manche Nebencharaktere könnten durchaus etwas mehr Tiefe vertragen. Trotzdem hält das Buch die Spannung und fesselt mit einer guten Mischung aus Action, Magie und politischen Machtspielen. Für alle, die Fantasy lieben, bei der Gefühle und Verantwortung im Mittelpunkt stehen, ist dieser zweite Teil ein echter Volltreffer.
Fazit: Ein starker Nachfolger, der sowohl Fans des ersten Bandes als auch neue Leser locker abholt – ein Abenteuer mit Herz und Verstand, das Lust auf mehr macht. 4 von 5 Sternen.
Klappentext
„Die Zeit“ über den ersten Eragon-Band: „Christopher Paolinis Erstling blitzt aus den Schwert- und Zauberei-Büchern hervor wie Eragons Schwert Zar’roc aus einem Berg gewöhnlicher Waffen.“
• Das außergewöhnliche Hörbucherlebnis für Eragon-Fans wird fortgesetzt.
• Riesige Fangemeinde unter Jugendlichen und Erwachsenen: ein „All-Age“-Roman par excellence!
• „Eragon“ – Verfilmung mit Jeremy Irons und John Malkovich.