Wenn dir das hier gefiel …
Bittersüßes Erwachen in Paris
Key Facts
Kritik
Wenn man einen Roman aufschlägt und direkt das Gefühl hat, selbst vom Pariser Wind umweht zu werden – genau das schafft „Bittersüßes Erwachen in Paris“. Michele Renae entführt uns in eine Geschichte, die zugleich prickelnd und zart daherkommt, mit einer Prise Abenteuerlust und einigen unerwarteten Wendungen.
Im Fokus steht Arcadia, eine eher vorsichtige Rezeptionistin, die plötzlich vor einer riesigen Chance steht: Sie soll den unerschrockenen Milliardär Sabre d’Aramitz auf seiner Foto-Safari begleiten. Klingt erstmal wie das perfekte Drehbuch für eine romantische Auszeit, oder? Und tatsächlich sprüht die Geschichte förmlich vor Spannung, als Arcadia ihre Ängste überwindet, sich dem charismatischen Sabre nähert und nach Paris reist – nur um dort statt Romantik eine Überraschung zu erleben, die alles auf den Kopf stellt.
Sabre ist nicht der typische Bad Boy, sondern eher ein faszinierender Mix aus Abenteuer und Menschlichkeit, der Arcadias Welt ordentlich durcheinanderwirbelt. Arcadia selbst ist eine sympathische Figur, mit der man mitfühlt und mitfiebert, ohne dass sie in Klischees versinkt. Renaes Schreibstil fließt leicht, locker und doch emotional, sodass man Seite für Seite durch das Buch fliegt, ohne es aus der Hand legen zu wollen.
Einziger kleiner Wermutstropfen: Manchmal wirken die Nebenplots ein bisschen zu konstruiert oder würden etwas mehr Tiefe vertragen. Auch das Tempo ist nicht immer ganz gleichmäßig, was aber den Lesefluss nicht wirklich stört.
Insgesamt ist „Bittersüßes Erwachen in Paris“ eine wunderbar kurzweilige Lektüre für alle, die auf der Suche nach einer romantischen Geschichte mit einer Prise Abenteuer sind und sich gerne von einer starken Protagonistin mitreißen lassen wollen. Ein Buch, das Lust macht auf Paris, neue Chancen und die große Liebe – eben bittersüß, aber am Ende vor allem warmherzig.
4 von 5 Sternen – definitiv ein Tipp für entspannte Lesestunden mit Herzklopfen.
Klappentext
Einen verwegenen Selfmade-Milliardär wie Sabre d’Aramitz auf eine seiner exotischen Foto-Safaris begleiten? Für die übervorsichtige Arcadia wirkt die Frage ihrer Kollegin, für sie einzuspringen, völlig absurd. Doch dann wird der Rezeptionistin klar, das ist ihre Chance für einen Karriere-Kick. Dabei vergisst sie an der Seite des Abenteurers nicht nur ihre Flugangst, als Sabre sie küsst, fühlt sie sich so geborgen wie noch nie. Heftig verliebt folgt sie ihm nach Paris. Aber statt einem Rendezvous unter dem Eiffelturm erwartet Arcadia eine schockierende Überraschung ...