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Vier minus drei
Key Facts
Kritik
Schon nach den ersten Seiten spürt man sofort: Hier geht es nicht nur um Schmerz, sondern um unbändige Lebenskraft. Barbara Pachl-Eberhart nimmt uns mit auf ihren ganz persönlichen Weg – vom unfassbaren Verlust ihrer Familie zu einem Leben, das wieder Hoffnung zulässt. „Vier minus drei“ ist kein klassischer Trauerbericht, sondern ein mutiges Zeugnis, wie man nach dem Schwärzesten im Leben wieder ins Licht findet.
Im Kern erzählt das Buch von einem Moment, der alles verändert: den plötzlichen Tod von Mann und zwei kleinen Kindern bei einem Verkehrsunfall. Doch statt in Trauer zu versinken, öffnet die Autorin ihr Herz und zeigt mit unglaublicher Ehrlichkeit, wie sie Schritt für Schritt zurück in den Alltag, in die Kraft und vor allem zu sich selbst findet. Dabei wirken Barbara und ihre verstorbenen Lieben nie wie ferne Figuren, sondern fast greifbar – als Begleiter:innen, die man jederzeit spüren kann. Ihr Schreibstil ist dabei klar, geradeaus und trotzdem emotional intensiv, ohne je kitschig zu werden. Man fühlt sich, als würde sie einem direkt gegenüber sitzen und erzählen.
Was mir besonders gefallen hat? Diese Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke, aus Tränen und Mut. Die Ehrlichkeit, mit der Barbara ihre Gefühle zeigt, gibt Hoffnung – nicht nur denen, die selbst Verluste erlebt haben, sondern allen, die nach Veränderung oder Trost suchen. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass manche Passagen für meinen Geschmack etwas ausführlicher hätten sein dürfen, um noch tiefer in bestimmte Gedankenwelten eintauchen zu können. Aber das schmälert das Gesamtbild kaum.
Für alle, die auf der Suche nach einem Buch sind, das berührt, Kraft gibt und gleichzeitig absolut authentisch bleibt, ist „Vier minus drei“ ein echter Volltreffer. Barbara Pachl-Eberharts Geschichte rüttelt auf, macht nachdenklich und spendet Trost – und genau das macht es so wertvoll.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen. Ein Buch, das man nicht einfach weglegt, sondern mitnimmt – im Kopf und im Herzen.
Klappentext
Es gibt wohl nichts Tragischeres, als von einem Moment auf den anderen seine Familie zu verlieren. Barbara Pachl-Eberhart hat es erlebt: Im März 2008 starben ihr Mann und ihre beiden kleinen Kinder bei einem Verkehrsunfall. In diesem Buch schildert die Autorin, wie sie sich ihrem Schicksal stellte. Wie sie mit Mut und bedingungsloser Offenheit den Weg in ein neues Leben fand. Und wie das starke innere Band zu ihren verstorbenen Lieben ihr die Kraft dazu gab. Ihr ergreifender Bericht zeugt von menschlicher Größe und einem unerschütterlichen Glauben an den Sinn des Lebens.
Der SPIEGEL-Bestseller – jetzt verfilmt von Erfolgsregisseur Adrian Goiginger, mit Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger und Hanno Koffler.
Der SPIEGEL-Bestseller – jetzt verfilmt von Erfolgsregisseur Adrian Goiginger, mit Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger und Hanno Koffler