Cover Commissaire Cluzet und der Feind von nebenan - Commissaire Cluzet, Teil 4 (Ungekürzt)
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Erschienen:
2025-04-01
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Commissaire Cluzet und der Feind von nebenan - Commissaire Cluzet, Teil 4 (Ungekürzt)

Kritik

Man taucht sofort in eine Atmosphäre voller Spannung und subtiler Zwistigkeiten ein, die sich zwischen den britischen und französischen Bewohnern von Auciel Haute entspinnt. Alexandre Dupont versteht es, gerade mit diesem vierten Teil der Commissaire Cluzet-Reihe eine Mischung aus gemütlicher Provinzatmosphäre und einem komplexen Mordfall zu schaffen, der einen nicht so leicht loslässt.

Im Mittelpunkt steht der ehemalige Pariser Commissaire Urbain Cluzet, der versucht, nach seinem Rückzug ins ruhige Normandie-Leben nicht nur mit seiner Vergangenheit klarzukommen, sondern auch in der englischen Gemeinde von Auciel Haute einen Weg durch ein Netz aus Intrigen und falschen Fährten zu finden. Unterstützt wird er dabei von Sandrine Saidi, einer Polizistin mit Köpfchen und Humor, die angesichts eines wenig hilfreichen Vorgesetzten das Sagen übernimmt. Die Chemie zwischen den beiden Ermittlern ist angenehm locker und verleiht dem ernsten Thema eine menschliche Note.

Der Schreibstil von Dupont ist leicht und einladend, locker, aber keineswegs flach. Man spürt, dass der Autor die Figuren und die Gegend liebt – die Beschreibungen sind charmant ohne ins Kitschige abzurutschen, und die Dialoge wackeln nie auf der Stelle. Besonders gefallen hat mir, wie das Buch mit Vorurteilen und kulturellen Differenzen spielerisch umgeht, ohne sie zu überzeichnen.

Ein kleiner Kritikpunkt wäre, dass der Plot an einigen Stellen ein bisschen vorhersehbar wird und die Auflösung vielleicht eine Spur zu konstruiert wirkt – aber hey, das schmälert den Lesespaß nur minimal. Auch wer keine ausgefuchsten Thriller liebt, findet hier eine spannende Krimi-Geschichte mit Herz und Lokalkolorit.

Wer Lust auf gemütliche, aber raffinierte Ermittlungen in einem charmanten französischen Dorf hat, das auch mal von lebhaften Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn geprägt ist, trifft mit „Commissaire Cluzet und der Feind von nebenan“ genau die richtige Wahl.

4 von 5 Sternen – eine klare Empfehlung für Fans moderner, bodenständiger Krimis mit sympathischen Figuren und einem Hauch Provinz-Drama.

Klappentext

Franzosen und Engländer reichen sich die Hand - so ist es zumindest beim Friedensfest von Auciel Bas geplant. In diesem Stadtteil von Auciel Haute haben viele Briten eine Heimat gefunden. Doch zwischen dem englischen Initiator des Fests und seinem französischen Intimfeind kommt es zum Streit. Und kurze Zeit später werden beide tot aufgefunden. Haben sich die Streithähne gegenseitig getötet? Oder ist doch eine dritte Person verantwortlich? Cluzet und Sandrine Saidi ermitteln in der englischen Gemeinde von Auciel Haute und kommen einem Skandal auf die Spur ... Über die Serie: Urbain Cluzet ist Commissaire de Police in Paris. Besser gesagt, er war es. Denn nach dem Tod seiner geliebten Frau und seiner Pensionierung zieht er sich in seinen Geburtsort, das beschauliche Auciel Haute in der Normandie, zurück. Doch das Ermitteln kann er nicht lassen. Zumal Sandrine Saidi, die begabteste Polizistin des Ortes, von ihrem inkompetenten Chef, dem Major de Police Melki, ausgebremst wird. Dennoch - oder gerade deswegen - genießt Cluzet das gemütliche Leben in Auciel Haute, wo er im kleinen Gartenhäuschen der Pension seiner Wahl-Enkelin Nathalie Bosc wohnt und sich regelmäßig mit seinem besten Freund, dem Apfelbauern und Schwarzbrenner Bruno, auf einen Calvados trifft.

FAQ

Franzosen und Engländer reichen sich die Hand - so ist es zumindest beim Friedensfest von Auciel Bas geplant. In diesem Stadtteil von Auciel Haute haben viele Briten eine Heimat gefunden.…

Besonders gefallen hat mir, wie das Buch mit Vorurteilen und kulturellen Differenzen spielerisch umgeht, ohne sie zu überzeichnen. Ein kleiner Kritikpunkt wäre, dass der Plot an einigen Stellen ein bisschen vorhersehbar wird und die Auflösung vielleicht eine Spur zu konstruiert wirkt – aber hey, das schmälert den Lesespaß nur minimal.

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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