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Erschienen:
2026-03-26
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Zwischen Gut und Böse

Kritik

Manchmal sind es die scheinbar kleinen Dinge, die einen richtig packen – in diesem Fall ein gelangweilter Rentner, ein totes Schaf und jede Menge verdächtige Feriengäste. Dora Heldt hat mit „Zwischen Gut und Böse“ eine Geschichte geschrieben, die gleichermaßen charmant und amüsant ist, dabei aber auch eine ordentliche Prise Spannung mitbringt.

Karl Sönnigsen ist einfach großartig: Ein Mann, der im Ruhestand gefangen wirkt, misstrauisch seine Umgebung unter die Lupe nimmt und plötzlich mehr detektivischen Spürsinn an den Tag legt, als ihm lieb ist. Die Handlung spinnt sich um Karls ungewöhnliche Mission – die Aufklärung mysteriöser Vorfälle um das tote Schaf und die „Soko Schaf“, die er ganz im Stile eines engagierten Amateurermittlers ins Leben ruft. Das Szenario wirkt zuerst leicht skurril, entwickelt aber schnell eine angenehm bissige Komik, die immer wieder für Schmunzler sorgt.

Was mir besonders gefällt, ist Heldts locker-leichter Stil, der völlig mühelos Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt, ohne zu verkopft oder langatmig zu sein. Ihre Figuren wirken lebendig und sympathisch, besonders Karl, dessen Altersmüdigkeit mit einem witzigen Funken Lebensfreude durchsetzt ist. Trotzdem bleibt die Geschichte bodenständig und nie zu klischeehaft.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die Handlung könnte hier und da etwas mehr Tempo vertragen. Der Einstieg zieht sich ein bisschen und manche Szenen wiederholen sich gefühlt. Aber das wird durch den Charme der Charaktere und die frisch-muntere Erzählweise locker ausgeglichen.

Wenn du Lust auf eine unterhaltsame Krimikomödie hast, die nichts zu ernst nimmt, dabei aber mit einer warmherzigen Hauptfigur punktet, bist du bei „Zwischen Gut und Böse“ genau richtig. Perfekt für entspannte Lesestunden mit einer Prise Humor und einer ungewöhnlichen Ermittlertruppe.

4 von 5 Sternen – weil es einfach Spaß macht zu lesen, auch wenn es kein Hochgeschwindigkeits-Thriller ist. Wer auf sympathische Charaktere steht und mal mit einem Schaf auf Verbrecherjagd gehen will, sollte zugreifen!

Klappentext

Ein gelangweilter Rentner, ein totes Schaf, eine gefährliche Mission Karl Sönnigsen hat Langeweile. Während seine Frau und all seine Freunde ihren Hobbys nachgehen, ist Karl hauptsächlich unzufrieden – und misstrauisch! Denn was treiben diese unerzogenen Jugendlichen, die hier reihenweise Ferien mit ihren reichen Eltern machen, eigentlich die ganze Zeit? Karl wittert überall das Verbrechen und meldet sich mit seinen Beobachtungen auch regelmäßig bei der Polizei. Doch die wollen von seinem Spürsinn nichts wissen. Schon gar nicht, als Karl einen kaltblütigen Mord meldet – an einem Schaf. Doch er glaubt fest daran, dass hinter diesem Unfall viel mehr steckt. Und so gründet Karl Sönnigsen eine »Soko Schaf«. Was Karl jedoch nicht ahnt – das Schaf war erst der Anfang ...

FAQ

Ein gelangweilter Rentner, ein totes Schaf, eine gefährliche Mission Karl Sönnigsen hat Langeweile. Während seine Frau und all seine Freunde ihren Hobbys nachgehen, ist Karl hauptsächlich unzufrieden – und misstrauisch!…

Wenn du Lust auf einen spannenden Page‑Turner hast, ist das ein guter Start.

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